Prammer: 3 Fragen an Minister Haupt

Linzer Gleichbehandlungsanwältin: SP-Frauenvorsitzende fordert Offenlegung=

Sehr überrascht über die eilige und vor allem bisher undurchsichtige Bestellung der neuen Linzer Regionalanwältin für Gleichbehandlungsfragen zeigt sich die SPÖ-Frauenvorsitzende Mag. Barbara Prammer. "Zum einen war die Bewerbungsfrist viel zu kurz. Zum anderen war der Entscheidungsprozess alles andere als transparent", kritisiert Prammer. "Ich fordere von Frauenminister Haupt die rasche und lückenlose Offenlegung dieser Bestellung!"

Prammer hat dazu drei wichtige Fragen an den Minister:

1. Hat es Hearings gegeben?

2. Wenn ja, welche Reihungsvorschläge hat es dabei gegeben?

3. Auf dem wievielten Platz lag dabei die jetzt zur Regionalanwältin bestellte Mag. Wilma Gaderer?

Die SPÖ-Frauenvorsitzende hatte bereits im November auf ein faires und transparentes Auswahlverfahren gedrängt. Minister Haupt hatte damals mit einem Festakt wenige Tage vor der Nationalratswahl das Regionalbüro in Linz eröffnet, ohne die dazugehörige Anwältin präsentieren zu können. "Die Eröffnung eines Regionalbüros allein ist noch lange kein Meilenstein auf dem Weg zu mehr Chancengleichheit", war Prammer schon im Novembers skeptisch.

Die Skepsis bleibt, weil Haupt zwar in einer Aussendung jetzt den Namen der Regionalanwältin nennt, seiner Freude über die Bestellung Ausdruck gibt, sonst aber alle Details schuldig bleibt. Prammer:
"Die Frauen wollen vor allem wissen, was die Regionanwältin bisher gemacht hat, welche Qualifikationen sie mitbringt und in welchen Bereichen der Gleichbehandlungspolitik sie bisher tätig war".

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