Neuner: Haider kämpft um Arbeitsplätze

Unterrieder läßt jede Fairneß und Seriosität vermissen

Klagenfurt.- 07-01-03.- "Es ist bedauerlich, dass der Kärntner ÖGB-Präsident Adam Unterrieder bei seiner Kritik an Landeshauptmann Dr. Jörg Haider jedes Maß und jede Fairneß vermissen läßt. Denn wenn alle EU-Regionen mit den Folgen der weltweiten Wirtschaftsflaute zu kämpfen haben und darunter überall bedauerlicherweise Arbeitnehmer leiden müssen, kann man nicht die Kärntner Daten aus diesem Zusammenhang herausreißen und sie zu einem parteipolitisch motivierten Rundumschlag verwenden", erklärte der FP-Landtagsabgeordnete Mag. Christoph Neuner. Es wäre ein Gebot der Fairneß und Seriosität zu analysieren, wie Kärnten mit seinen im Vergleich naturgemäß bescheidenen Möglichkeiten versucht, die Auswirkungen der Rezession auf den Arbeitsmarkt zu mildern. "Dann kommt man im Österreich-Vergleich drauf, dass das rote Wien um einiges schlechter abschneidet als Kärnten und wenn man in diese Betrachtung noch die rot-grüne Politik in Deutschland einbezieht, kann sich die Tätigkeit von Landeshauptmann Dr. Jörg Haider durchaus sehen lassen", meinte Neuner.

Konkret wies er auf die Kärntner Förderaktionen für das produzierende Gewerbe und die Tourismusbetriebe hin. "Damit werden Investitionen von Klein- und Mittelbetrieben massiv unterstützt. Hier ist Kärnten führend in ganz Österreich. Das sollte auch Unterrieder würdigen, weil damit auch Arbeitsplätze erhalten werden", betonte Neuner. Vorbildhaft sei auch, wie Kärnten die Beschäftigung von Jugendlichen aus eigenen Mitteln unterstützt. "Unter LH. Dr. Jörg Haider wurde die Bundeshilfe für jene Betriebe, welche zusätzliche Lehrlinge aufnehmen (1. 000 Euro) verdoppelt", sagte Neuner.

Er hob auch den erfolgreichen Einsatz von LH. Dr. Haider und LhStv. Pfeifenberger für die Rettung der Arbeitsplätze bei der Klagenfurter Leiterplattenfabrik AIK hervor. "Hier übersieht Unterrieder, dass Dr. Haider um die Erhaltung von Arbeitsplätzen kämpft, während er selbst offenbar nur redet." Neuner appellierte abschließend an Unterrieder den Weg der Gemeinsamkeit zu suchen. "Nur wenn wir in Kärnten zusammenarbeiten, werden wir die Probleme der Wirtschaftsflaute so meistern, dann möglichst wenige Arbeitnehmer betroffen. Es gilt dabei die Devise: Jeder Arbeitslose ist einer zuviel!"

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