Stenzel zu Transit: Wichtig, mit einer Stimme zu sprechen

Ziel ist, Belastung der Bevölkerung reduzieren - Geht von Lösung unter griechischer Präsidentschaft aus

Wien, 3. Jänner 2003 (ÖVP-PK) "Das vorrangige Ziel ist, die Belastung, die die Menschen durch den Transit erleiden, zu reduzieren. Wie man das konkret tut, muss in weiteren Gesprächen fixiert werden", sagte heute, Freitag, die ÖVP-Delegationsleiterin im Europäischen Parlament (EP), MEP Ursula Stenzel, bei einer Pressekonferenz in Wien. Wesentlich sei, dass vor dem Vorliegen des entsprechenden Verkehrs-Berichts des EP weitere Gespräche geführt würden und "dass Österreich mit einer Stimme spricht", betonte Stenzel. ****

Stenzel betonte, es müsse verstärkt "eine Querfinanzierung zur Schiene geben". Derartigen Lösungen habe auch die Kommission schon zugestimmt, gescheitert seien sie bisher im Europäischen Rat. Auch gewisse Frächterlobbys und zum Beispiel Italien würden hier starke Eigeninteressen haben. "Wir haben auch Eigeninteressen und ich finde es völlig legitim, dass man in den Transitfragen auf die Eigeninteressen Österreichs pocht und auf ihnen besteht. Die anderen tun das auch", betonte Stenzel.

Sie gehe davon aus, dass es vor dem Gipfel in Athen zu einer Transitlösung kommen werde. "Es liegt jetzt an der griechischen Präsidentschaft, auf Grund der vorliegenden Zwischenlösungen, die da sind, hier einen weiteren Weg zu suchen. Ich bin überzeugt, dass die griechische Präsidentschaft das auch tun wird und wir werden uns konstruktiv daran beteiligen", so Stenzel abschließend.

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