Strutz: 2003 ein arbeitsintensives Jahr der FPÖ für Kärnten

FPÖ-Kärnten ein stabiler Faktor in Österreichs Innenpolitik

Klagenfurt, 2002-12-31 (fpd) "2003 wird ein arbeitsintensives Jahr für Kärnten", sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann von Kärnten, Martin Strutz. Er verteidigte heute die Einrichtung eines Weisenrates durch Landeshauptmann Dr. Jörg Haider. Diese Einrichtung sei sehr positiv zu bewerten und diene primär dazu, wirtschaftspolitische und zukunftsweisende Programme und Investitionen auf eine breite Basis und Akzeptanz zu stellen. Der von Landeshauptmann Haider angeregte Weisenrat diene dazu, parteipolitischen Streit zu wichtigen kärntenrelevanten Themen, die der Sicherung und dem Erhalt von Arbeitsplätzen dienen, zu vermeiden. Das von Zernatto erarbeitete Kärnten-Leitbild musste in wesentlichen Punkten umgeschrieben werden. Es habe viel Geld gekostet und keine wesentlichen Impulse für Kärnten gebracht. Der Weisenrat solle ein Arbeitsgremium sein, das nichts kostet, sondern unnötige Geldverschwendung hintan hält, erklärte Strutz.

"In Kärnten haben wir für das Land gute Arbeit geleistet. Die FPÖ Kärnten ist eine homogene Gemeinschaft, die nicht nur eine wichtige Rolle innerhalb der Freiheitlichen Partei Österreichs einnimmt, sondern auch ein stabiler einflussreicher Faktor der österreichischen Innenpolitik darstellt. Diese Geschlossenheit und die gemeinsamen Ziele, nämlich für Kärnten maximal zu arbeiten und den Aufholprozess unseres Bundeslandes weiterhin sicherzustellen, sind Grundvoraussetzung für weitere Erfolge der FPÖ Kärnten und Basis der politischen Arbeit im kommenden Jahr", sagte der freiheitliche Landesparteiobmann.

Als Ziele für 2003 nannte er im Bereich der politischen Arbeit, fleißige und gute Arbeit in der Landesregierung und im Landtag zu leisten, damit die Arbeitsplätze in einer konjunkturell schwierigen Zeit weiterhin gesichert und wenn möglich ausgebaut werden. "Die sozialen Errungenschaften wie Kärntner Kindergeld, Sozialhilfe und die zahlreichen Sonderleistungen für Senioren und sozial bedürftige Menschen in unserem Bundesland müssen abgesichert und nach Möglichkeit 2003 ausgebaut werden", so Strutz.

Parteiintern nannte der freiheitliche Landesparteiobmann die Gemeinderatswahl im März als Ziel und sagte, dass unbedingt ein Plus an Stimmen erzielt werden müsse. Strutz kündigte an, die bundespolitischen Entscheidungen einer möglichen Regierungsbeteiligung in Kärnten auf möglichst breite Basis zu stellen. "Ich werde in Kärnten die Funktionäre in diese Entscheidung auf breitester Ebene einbinden, um ihre Meinung in Wien zu vertreten. Schließlich müssen sie diese Entscheidung, die keine Leichte ist, da laut ÖVP drastische Reformeinschnitte zu erwarten sind, auch mittragen, und in ihren Bereichen auf Bezirks- und Gemeindeebene auch mitverantworten - und zwar aus innerster Überzeugung und nicht auf Grund eines Beschlusses auf Bundesebene", sagte Strutz heute.

Der freiheitliche Landesparteiobmann kündigte für den 13. Jänner eine große Klausur der FPÖ Kärnten, an der auch Bundesparteiobmann Herbert Haupt teilnehmen wird, an. Darüber hinaus wird es am 19. Jänner ein freiheitliches Neujahrstreffen der FPÖ Kärnten geben, bei dem Landeshauptmann Jörg Haider und die Parteiführung die politischen Schwerpunkte für das Jahr 2003 präsentieren werden. Der Wahlauftakt für die Gemeinderatswahl findet am 31. Jänner statt. Erstmalig wird auch das traditionelle Aschermittwochtreffen mit Landeshauptmann Jörg Haider in Kärnten stattfinden, nämlich am 5. März 2003, sagte Strutz.

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