Chorherr zum Gratisstadtrad

Wien (OTS) - Massive Kritik übte der Klubobmann der Grünen, Mag. Christoph Chorherr, am Freitag in einem Pressegespräch an der Entwicklung des Gratisstadtrades in Wien. Besonders Stadtrat Schicker warf er vor, mit nicht abgesprochenen Entscheidungen Fehler gemacht zu haben. Er präsentierte den Prototyp eines Schlosses, dass seiner Ansicht nach eine sinnvolle Variante wäre, wie es mit dem Gratisrad weitergehen könnte. Dieses Schloss sollte gegen einen Ausweis bei verschiedenen Stellen der Stadt Wien zu Beginn der Saison erworben werden können. Nach Ende der Saison könnte es wie ein Pfand zurückgegeben werden.

Er halte es für beinahe undenkbar, so Chorherr, dass es, wie von Stadtrat Schicker angekündigt, im April eine Fortsetzung des Gratisstadtrades geben werde. Er verwies darauf, dass es sich dabei um eine öffentliche Leistung handle und diese daher EU-weit ausgeschrieben werden müsse. Nach einer Entscheidung, die einige Zeit erfordere, müssten die Räder bestellt werden und weitere Details geklärt werden.

Chorherr nahm auch zu den in diesem Zusammenhang für die Stadt Wien anfallenden Kosten Stellung und vertrat die Ansicht, im Verhältnis zu anderen Subventionen wäre dies gut angelegtes Geld. Es gebe im übrigen Verträge mit zwei Sponsoren, die nach wie vor bereit wären, das Projekt zu unterstützen. Grundsätzlich gehe es ihm nicht um den Verein Viennabike, sondern darum, dass das Gratistadtrad funktioniere.

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