OÖ: "SPÖ setzt die Initiativen, ÖVP macht die Propaganda"

SP- Winterauer kritisiert LH Pühringers "eigenwillige Arbeitsteilung"

"Die ÖVP startet genau so ins neue Jahr, wie sie das alte beendet hat: sie schmückt sich mit fremden Federn!", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer Reinhard Winterauer angesichts der aufwändigen Pühringer-Inseratenkampagne zum Jahreswechsel fest. "Außerdem wird der Wiederaufbau in den Hochwassergebieten als Verdienst der ÖVP dargestellt. Damit werden die größzügigen Spendengelder der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher parteipolitisch vereinnahmt. Das ist der Versuch, selbst aus Naturkatastrophen politisches Kleingeld zu schlagen! ".

Zum anderen rühmt sich der Landeshauptmann unter dem Titel "Oberösterreich und seine schönsten Erfolge" u.a. erneut damit, dass unser Bundesland schuldenfrei ist. Er vergisst allerdings bewusst, darauf hinzuweisen, dass die Entschuldung durch den Verkauf von Wohnbaudarlehen einzig und allein die Initiative von SPÖ-Chef und Wohnbaureferent Erich Haider war, die von Pühringer und Hiesl ursprünglich als Lacherfolg verunglimpft wurde. "Pühringer betreibt eine ganz eigenwillige Arbeitsteilung im Land", so der SP-Geschäftsführer, ~Die SPÖ setzt die Initiativen, die ÖVP macht die Propaganda".
"Ein weiterer ÖVP-"Erfolg", mit dem sich Pühringer im Inserat schmückt, sind 190 neue Exekutivbeamte und die Absicherung von 28 Bezirksgerichten. Jeder politisch interessierte Oberösterreicher weiß, dass beides von LH-Stv. Erich Haider erst nach langwierigen Bemühungen gegen die blau-schwarze Regierung und ohne nennenswerte Unterstützung durch Pühringer durchgesetzt werden konnte", zeigt Winterauer auf.
Weiterer Punkt in der inserierten ÖVP-"Erfolgsliste" ist der Ausbau der Spitäler, Pflege- und Altenheime. "Auch da betätigt sich der LH als Trittbrettfahrer: SP-Landesrätin Stöger und SP-Landesrat Ackerl sind dafür die Garanten".

"Dass Oberösterreich heute gut da steht, wie es im ÖVP-Inserat heisst, dafür kann sich Pühringer nicht nur bei den Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern bedanken, die gute Arbeit leisten und vorbildliche Hilfsbereitschaft bewiesen haben, sondern auch bei der SPÖ, die die politischen Impulse setzt im Land!", schließt Winterauer..

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