WIR GRATULIEREN Runde Geburtstage im Jänner

Wien (PK) – Im Jänner feiern folgende ehemalige MandatarInnen runde Geburtstage:

der ehemalige Bundesrat Rudolf SOMMER (V) – 80. Geburtstag am
1. Jänner,

der Dritte Präsident des Nationalrates a.D. und ehemalige Abgeordnete Dr. Willi BRAUNEDER (F) – 60. Geburtstag am 8. Jänner,

der ehemalige Abgeordnete Friedrich PROBST (F) – 65. Geburtstag
am 14. Jänner,

der ehemalige Bundesrat Helmut SCHAMBERGER (S) – 65. Geburtstag
am 22. Jänner,

die ehemalige Abgeordnete Ute APFELBECK (F) – 60. Geburtstag am 25. Jänner.

RUDOLF SOMMER 80

Einen runden Geburtstag feiert der ehemalige Bundesrat Rudolf SOMMER, ein echtes Neujahrskind. Geboren am 1.1.1923 in Wien besuchte er die Volksschule und das Realgymnasium, um danach als Bediensteter in das Landesinvalidenamt für Wien, Niederösterreich und das Burgenland einzutreten, wo er seine Berufslaufbahn als Hofrat beendete.

Sommer begann sich bald gewerkschaftlich zu engagieren und wurde 1965 Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst. 1976 übernahm er den Vorsitz dieser Gewerkschaft, zwei Jahre später wurde er Obmann der Berufssektion Öffentlicher Dienst im ÖAAB. Ebenfalls 1978 entsandte ihn der Wiener Landtag in den Bundesrat, dem er bis 1989 angehörte. Parallel zu seiner Aktivität in der Länderkammer setzte Sommer seine gewerkschaftliche Tätigkeit fort und avancierte 1987 zum Vorsitzenden der Fraktion Christlicher Gewerkschafter sowie zum Vizepräsidenten des ÖGB. Überdies engagierte er sich in der ÖVP, deren Bundesparteileitung er seit 1981 angehörte.

WILLI BRAUNEDER 60

Einen runden Geburtstag feiert im Januar auch der ehemalige
Dritte Präsident des Nationalrates. Geboren am 8. Januar 1943 in Mödling, besuchte er dortselbst Volksschule und Gymnasium, ehe er nach der Matura 1961 in Wien Rechtswissenschaften zu studieren begann. 1965 promovierte er zum Doktor iuris, zwei Jahre später begann er seine Universitätslaufbahn als Universitätsassistent. Nebenher absolvierte er noch ein Studium der Wirtschaftspädagogik an der Wiener Wirtschaftsuniversität, welches er 1976 mit einem Magistertitel abschloss.

1971 avancierte Brauneder zum Universitätsdozenten, 1977 wurde er außerordentlicher, 1980 ordentlicher Universitätsprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. 1987 und 1988 wirkte er als Dekan seiner Fakultät, später absolvierte er Gastprofessuren in Paris und Budapest.

Brauneder, der sich stets dem freiheitlichen Lager zugehörig fühlte, stieg 1990 aktiv in die Politik ein und wurde FP-Stadtrat in Baden. Vier Jahre später, im November 1994, zog er in den Nationalrat ein, wo er im Januar 1996 Herbert Haupt als Dritter Nationalratspräsident nachfolgte. Dieses Amt hatte Brauneder bis zum Oktober 1999 inne, zu welchem Zeitpunkt er wieder aus der Politik ausschied. Brauneder ist Autor zahlreicher Publikationen, darunter "Österreichische Verfassungsgeschichte" (7. Auflage
1998) und "Deutsch-Österreich 1918. Die Republik entsteht"
(2000). (Schluss)

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