2002: Für Kärnten ein arbeitsreiches, sehr erfolgreiches Jahr

LH Haider präsentierte Erfolgsbilanz - Generalverkehrsplan, Beschäftigtenrekorde, Offensiven für Jugend, Familien, Bauwirtschaft, Gewerbe, Tourismus, Gesundheitswesen, Musikschulwerk

Klagenfurt (LPD) - Landeshauptmann Jörg Haider hat heute Bilanz über das Jahr 2002 gezogen, eine Erfolgsbilanz, welche die vielen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Weichenstellungen und Reformmaßnahmen eindrucksvoll dokumentiert. Zudem wurden auch die Finanzen so geordnet, dass auch weiterhin neue Wirtschaftsimpulse und Beschäftigungseffekte entgegen der weltweiten Konjunkturflaute gesetzt werden können.

Der Landeshauptmann erwähnte die Schwerpunkte des arbeitsreichen Jahres, nach Monaten geordnet. Im Jänner d. J. konnte der Generalverkehrsplan für Kärnten abgeschlossen und damit ein Gesamtvolumen von 2,9 Milliarden Euro gesichert werden. Wesentlich dabei, dass die Infrastrukturvorhaben im Bereich Straße und Schiene zu einem großen Teil bereits im Zeitraum 2003 - 2007 umgesetzt werden. Im Februar wurde die Tourismusoffensive gestartet. Damit wurden 36,3 Mio. Euro in die Qualitätsverbesserung von gewerblichen Tourismusbetrieben investiert.

Im März gelang es, mit den Sozialpartnern ein neues Vergabegesetz fertigzustellen, das den kleinen heimischen Firmen bei öffentlichen Aufträgen bessere Chancen einräumt. Zudem konnte der Landeshauptmann eine Sonderfinanzierung von 62,13 Mio. Euro für den beschleunigten Ausbau der B 100 (Drautalstrasse) sicherstellen. Im April wurden 57 Mio. Euro für ein Kärntner Wohnbaupaket eingesetzt und damit eine Trendwende in der Bauwirtschaft trotz weltweiter Konjunkturschwäche eingeleitet. Auch ein Sponsorvertrag mit der Hypo zugunsten des Kärntner Musikschulwerks wurde abgeschlossen. Insgesamt kann sich das Musikschulwerk über 40 zusätzliche Lehrkräfte und 2000 SchülerInnen mehr als 1999 erfreuen.

Ein weiteres wichtiges Anliegen wurde im Mai in Angriff genommen:
Die Lärmschutzmaßnahmen entlang der Bahn vor allem im Wörther See-Bereich. 14 Mio. Euro machen die Gesamtkosten für diese Maßnahmen aus. Die Events machen sich sehr positiv bemerkbar, schon im Mai gab es ein Nächtigungsplus von 27 Prozent.

Für Kärntens Krankenanstalten- bzw. Gesundheitswesen war der Juni von enormer Wichtigkeit, weil in diesem Monat der Neubaubeschluss für das LKH Klagenfurt (Gesamtkosten 270 Mio. Euro) sowie die Krankenanstaltenreform getroffen wurde. Auch der Startschuss für die Sicherung und Neugestaltung des Panoramaweges Gamsgrubenweges am Großglockner wurde mit einem Aufwand von 2 Mio. Euro gegeben. Der Gamsgrubenweg bildet einen wichtigen Teil der Landesausstellung des "Wassererlebnislandes Kärnten".

Auch hinsichtlich der Vereinfachung und Effizienzsteigerung der Verwaltung ist Kärnten anderen weit voran: durch Deregulierung des Rechtsbestandes konnten 45 Prozent des Gesetzesvolumens reduziert werden. Kärntens Verwaltungsreform gehört laut Bundesrechnungshof zu den Top 3 in Österreich und ist bei der Umsetzung von New Public Management an der Spitze der Bundesländer.

Im Juli verzeichnete Kärnten den historisch höchsten Beschäftigtenstand mit 206.366 Beschäftigten. Auch bei der Einstellung von Behinderten ist das Land vorbildhaft. Insgesamt stellt es 640 Dienstposten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zur Verfügung, also 200 mehr als verpflichtend notwendig.

Medial im In- und Ausland viel beachtet war die Ferienaktion für New Yorker Kinder von Terroropfern, die Kärnten sowie Friaul-Julisch Venetien im August ermöglichten und damit ein Signal für den Frieden und gegen Terror setzten. Der Landeshauptmann unterstrich weiters auch die Eventsaison, die enormes Publikumsinteresse aufwies und dementsprechend erfolgreich war.

Das Land unterstützt auch die Klein- und Mittelbetriebe massiv. Im September wurde die Gewerbeförderaktion gestartet, wofür 8,7 Mio. Euro aufgewendet wurden. Auch die kleinen Dorfschulen bzw. die Erhaltung der Klassenzahl und ihr hohes Ausbildungsniveau wurden mit 14,5 Mio. Euro unterstützt.

Kärntens Sommersaison lief großartig. Von Mai bis Oktober wurden 10,3 Mio. Nächtigungen gezählt, was einem Plus von 3,9 Prozent entspricht. Auch die Finanzierung (36,3 Mio. Euro plus Grundstück) für den geplanten Vorzeige-Technologiepark Lakeside-Softwarepark nahe der Uni Klagenfurt wurde finalisiert.

Ein Schwerpunkt im November war die Job- und Ausbildungsoffensive für rund 3500 arbeitslose Jugendliche. Kein Kärntner unter 25 soll ohne Arbeit oder Ausbildung sein. Zudem erhalten Betriebe 1000 Euro für die Aufnahme eines zusätzlichen Lehrlings. Die Aktion läuft überaus erfolgreich, 70 Prozent der arbeitslosen Jugendlichen haben bereits eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle, bis Februar 2003 soll die Aktion vollständig positiv abgeschlossen werden. Kein anderes Bundesland habe sich dieser Aufgabe und Herausforderung so engagiert gestellt, so Haider.

Wichtig war weiters auch die Gleichstellung der Kindergeldbezieher und zwar jener des Bundeskindergeldes auf die bessere Variante des Landes Kärnten. Im Dezember schließlich folgte der mehrheitliche Beschluss des Landesbudgets 2003. Besonders erfreut sei man auch über den Zuschlag für die Fußball-EM EURO 2008 an Österreich und Kärnten, so Haider abschließend.

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