Vorschlag für eine Presseaussendung "Feuerwerk/Pyrotechnik"

Konsumentenschutzminister BÖHMDORFER warnt vor Rechtsfolgen beim Umgang mit Feuerwerk

Das beliebte Silvesterfeuerwerk führt alljährlich zu hunderten Verletzten und Hochbetrieb bei der Feuerwehr. Konsumentenschutzminister BÖHMDORFER warnt vor Rechtsfolgen bei Verwendung von Krachern und Raketen:" Sorgloser Umgang mit Feuerwerkskörpern kann neben Verwaltungsstrafen und Schadenersatzforderungen auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen!"
So kann schon das fahrlässige Herbeiführen eines Brandes mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet werden.

Daneben verbietet das Pyrotechnikgesetz jegliches Feuerwerk in der unmittelbaren Nähe von Kirchen, Krankenanstalten und Altersheimen. Kleinfeuerwerk darf im Ortsgebiet nur aufgrund einer Verordnung des Bürgermeisters abgebrannt werden.

An den Handel appelliert BÖHMDORFER, die Abgabebeschränkungen des Pyrotechnikgesetzes in eigenen Interesse strikt einzuhalten. Andernfalls sind auch Haftungsansprüche nach Unfällen möglich. So wurde eine Trafikantin, die zwei zehnjähringen Kindern 50 Miniraketen verkauft hatte, nach einem Unfall zur vollen Schadenersatzleistung verurteilt. Eines der Kinder war durch eine Rakete am Auge getroffen und schwer verletzt worden, als es sich über die abhebende Rakete beugte.

Abschließend fordert BÖHMDORFER ein bundesweites Abgabeverbot jeglichen Feuerwerks an Kinder, wie es bereits das Oberösterreichische Jugendschutzgesetz vorsieht

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