Rauch-Kallat: Weitere Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut

Jedem Arbeitnehmer und jeder Arbeitnehmerin soll bei Vollzeitarbeit ein Mindestlohn von 1.000 Euro im Monat zustehen.

Wien, 26. Dezember 2002 (ÖVP-PK) "Armut ist in Österreich weiter verbreitet, als es oft den Anschein hat", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Generalsekretärin Abg.z.NR Maria Rauch-Kallat. Mit einem Nationalen Aktionsplan sei die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung verstärkt und gebündelt und durch die Sozialleistungen die "Einkommensarmutsquote" fast halbiert worden. "Dennoch haben wir vor, weitere wichtige Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut zu ergreifen", so die Generalsekretärin. ****

"Da die Höhe des Erwerbseinkommens ein entscheidender Faktor für das jeweilige Armutsrisiko ist, sind wir der Auffassung, dass jedem Arbeitnehmer und jeder Arbeitnehmerin bei Vollzeitarbeit ein Mindestlohn von 1.000 Euro im Monat zustehen soll", sagte Rauch-Kallat. Als weiterer Schritt solle die Sozialhilfe der Länder österreichweit hinsichtlich Höhe und Verwaltungsverfahren harmonisiert werden. "Damit können existenzsichernde Einkommensersatzleistungen nach dem One-Desk-Prinzip von einer Stelle, der Bezirkshauptmannschaft, ausbezahlt werden", schloss die Generalsekretärin.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Kommunikationsabteilung, Tel.:(01) 401 26-420
Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0001