"Sport am Sonntag"-Versteigerung: 155.000 Euro für "Licht ins Dunkel"

Staraufgebot und Rekordergebnis bei "Sport am Sonntag"-Versteigerung

Wien (OTS) - "Sport am Sonntag" stellte sich heuer bereits zum dritten Mal in den Dienst der guten Sache und versteigerte in der letzten Sendung vor Weihnachten am 22. Dezember, ab 18.30 Uhr in ORF 1, zahlreiche Unikate nationaler und internationaler Sportgrößen, die von der "Sport am Sonntag”-Redaktion das ganze Jahr über gesammelt werden.
Mehr als 20 dieser Exponate wurden auch heuer wieder für den guten Zweck versteigert – darunter ein BMW-Motorrad mit den Unterschriften von Olympiasieger Stephan Eberharter und Mirna Jukic, beide "Sportler des Jahres 2002”. Die Schwimm-Europameisterin konnte Michael Knöppel auch live als Studiogast begrüßen. Ebenso wie Ski-Gesamtweltcup-Gewinnerin Michaela Dorfmeister, die ein paar Original-Rennski mit Autogramm zur Verfügung stellte. Auch der Weltrekordhalter im Speed-Skifahren auf Alpin Skiern, Harry Egger, brachte jenes Paar 2,40 Meter lange Skier, mit denen er in Les Arcs den Geschwindigkeitsrekord von 248,105 km/h aufstellte. Österreichs Tennis Daviscup-Held Anton Antonitsch, gleichfalls live im Studio, bewarb eine Wimbledon-Reise für zwei Personen für zwei Tage am Centre-Court plus zwei Trainingseinheiten am Rasen mit dem Ex-Daviscupspieler und ORF-Sport-Kokommentator. Antonitsch: "Natürlich werde ich schauen, dass ich mich für den potentiellen Ersteigerer bis dahin in Form bringe”. Die Wimbledon-Reise rangierte übrigens im Ranking der beliebtesten Versteigerungsobjekte ganz oben. Trixi Schuba brachte ihre Eiskunstlaufschuhe mit ins Studio, mit denen sie anno 1972 in Sapporo Gold holte. Kurt Eckerstorfer übergab einen Scheck in der Höhe von 5.000 Euro; er war in nur 10 Tagen 1.000 Kilomenter von Salzburg über Ulm, Regensburg, Passau bis nach Wien gelaufen und hatte dabei überall für "Licht ins Dunkel” gesammelt. Das Projekt des Hobbyläufers fürs nächste Jahr, für das er noch Sponsoren sucht: 7.000 Kilometer entlang der Chinesischen Mauer.

Die begehrtesten "Objekte” bei der Sportversteigerung waren teilweise auch ideelle: etwa ein Wochenende mit Skilehrer Hans Knauß auf der Planai in Schladming oder der Besuch eines Pferderennens in Florida auf der Rennbahn von Frank Stronnach – inklusive Limousine für den gesamten Aufenthalt. Aber auch eine Formel 1-Testfahrt auf dem Pannonia-Ring in Ungarn, der Helm von Ralph Schumacher oder die Startnummer 4 von Hermann Maier, die er bei seinem legendären Sturz in Nagano trug, gehörten zu den heiß begehrten Exponaten, um die heftig um die Wette gesteigert wurde. Die Telefonisten im Studio – die High Tech-Telefonplätze waren wie immer von TELEKOM AUSTRIA aufgebaut und zur Verfügung gestellt worden – hatten auf jeden Fall alle Hände voll zu tun.

Bereits nach der Hälfte der Sendezeit war das Vorjahresergebnis von 75.000 Euro übertroffen. Moderator Michael Knöppel ermunterte seine Zuseher noch: "100.000 Euro wäre eine schöne Zahl”. Am Ende der Sendung konnten Christine Tschürtz und Kurt Bergmann von "Licht ins Dunkel” gemeinsam mit Kurt Maly vom Dorotheum das unglaubliche Ergebnis von 155.000 Euro bekannt geben. Damit hat "Sport am Sonntag” bisher in drei Jahren mit seinen Versteigerungen mehr als 300.000 Euro für "Licht ins Dunkel” erwirkt. "Licht ins Dunkel”-Geschäftsführerin Christine Tschürtz freute sich umso mehr, da gerade dem Sport in vielen Bereichen der Therapie und des Behindertensports auch in den von "Licht ins Dunkel” geförderten Projekten eine große Bedeutung zukommt.

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