Mock: Auch die Staaten Mittel-Südost-Europas müssen den Weg in Richtung EU antreten

Sarajewo, 22. Dezember 2002 (ÖVP-PD) "Die Staaten Mittel-Südost-Europas müssen den Weg in Richtung EU antreten. Sie waren und sind ein Teil der europäischen Geschichte und Kultur. Ihr künftiger Platz muss im großen Europa sein." Dies stellte Vizekanzler a.D. Dr. Alois Mock heute, Sonntag, bei einem Festakt in Sarajewo fest. ****

Im Vordergrund stehe derzeit allerdings die Erfüllung aller Anforderungen des Stabilitätspaktes. In weiterer Folge - und darüber sollte kein Zweifel bestehen - gelte es aber, sich um die Aufnahme von Verhandlungen mit der Europäischen Union zu bemühen.

In diesem Zusammenhang forderte Mock von den EU-Staaten, sich nicht nur um wirtschaftliche Projekte in den Staaten Mittel-Süd-Ost-Europas zu kümmern sondern auch vermehrte Anstrengungen zu unternehmen, um die im Aufbau begriffenen demokratischen Kräfte und Strukturen zu unterstützen und zu stärken.

"So sehr die Beschlüsse des Kopenhagener EU-Gipfels zur bisher größten Erweiterung der EU sicher ein historischer Beschluss waren, so sehr muss bedauert werden, dass es bezüglich der Vertiefung der EU-Strukturen keine weiterführenden Initiativen und Maßnahmen gegeben hat. Die innere Reform der EU wird aber unerlässlich sein, um den immer größer werdenden Apparat so zu führen und die Entscheidungen den Bürgern verständlich zu machen, mehr noch, um die Bürger Europas in den Meinungs- und Willensbildungsprozess miteinzubeziehen."

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