ÖAMTC setzt auf Fahrgemeinschaften als Alternative zum Morgenstau

Unter dem Motto "Schön wär's, wenn ... " präsentiert der Club Lösungsansätze zu aufgezeigten Missständen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Schön wär's, wenn künftig mehr Auto-Pendler von Fahrgemeinschafen Gebrauch machen. Bis zu 100.000 Autos auf der Süd-Autobahn bei Wien, mehr als 200.000 auf der Wiener Südost-Tangente verursachen tagtäglich dasselbe Stau-Szenario. Bei der kleinsten Verkehrsstörung bricht der Verkehr in der Bundeshauptstadt zusammen. "Wer genauer hinsieht, stellt fest, dass nur in jedem fünften Pkw mehr als eine Person sitzt. Hier muss endlich ein Umdenken stattfinden", kritisiert ÖAMTC-Verkehrstechniker Roman Michalek.

Für die Pendler, die das Angebot im öffentlichen Nahverkehr nicht nützen können, sind Alternativen gefragt. Aus diesem Grund setzt sich der ÖAMTC seit Jahren für die Förderung von Fahrgemeinschaften ein. "Fahrgemeinschaften tragen ganz wesentlich zur Verkehrsentlastung bei. Der Zusammenschluss mit anderen Auto-Pendlern bringt außerdem dem Einzelnen finanzielle Entlastung und auch die Umwelt profitiert davon", zählt Michalek die Vorteile auf.

Der erste Schritt in Richtung Fahrgemeinschaften besteht darin, Berührungsängste abzubauen. Man muss die Scheu überwinden, mitzufahren oder andere mitzunehmen:

Die einfachste Methode ist, sich im Bekanntenkreis oder der Nachbarschaft zu organisieren. Abfahrts- und Ankunftszeiten abstimmen und los geht's. Die Fahrkosten werden unter den Fahrzeuginsassen aufgeteilt.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich auf der mit dem ÖAMTC mitorganisierten Fahrgemeinschaftsbörse
(http://www.fahrgemeinschaften.at/, Tel. (01) 71199-1377) zu
registrieren und so den idealen Partner für die Berufsfahrt zu finden. Mitfahren und andere mitnehmen ist theoretisch in ganz Österreich möglich, es müssen sich lediglich genügend Personen in einem Gebiet finden, die den gleichen Weg zur Arbeit haben. Zu den Vorteilen dieser Variante zählen u.a. Vergünstigungen in Park&Ride-Anlagen und reservierte Parkplätze in Parkgaragen.

Zu allen ökologischen und ökonomischen Überlegungen kommt noch ein wesentlicher zwischenmenschlicher Aspekt beim Thema Fahrgemeinschaften dazu: "In Gesellschaft ist die Autofahrt gleich viel unterhaltsamer", weiß Roman Michalek aus der Praxis.

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ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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