70.000 Euro für Lebensbegleitung

Raiffeisen Zentralbank und UNIQA unterstützen Mobiles Hospizteam der Caritas

Wien (OTS) - "Die Hospizarbeit ist eine wesentliche
Herausforderung unserer Gesellschaft", ist sich Raiffeisen Zentralbank-Generaldirektor Walter Rothensteiner sicher und für UNIQA Generaldirektor Konstantin Klien verlangt die Arbeit der Hospizteams "viel Kraft, aber auch Kontinuität". Mit einer Spende von je 35.000 Euro tragen Raiffeisen und UNIQA dazu bei, dass das Mobile Hospiz Team der Caritas durch weitere zwei Schwestern verstärkt werden kann.

Auf Initiative von Raiffeisen Generalanwalt Christian Konrad ermöglichen damit Raiffeisen, UNIQA und Mediaprint mit einer Unterstützung von insgesamt 140.000 EURO jährlich durch drei Jahre hindurch die Finanzierung von vier zusätzlichen Schwestern. Eine Gemeinschaftsaktion, die für Konrad "zu den wirklich wichtigen Anliegen unserer Zeit gehört."

Für den Wiener Caritasdirektor Michael Landau ist dieser "großherzige Akt der Unterstützung" auch ein Zeichen für den "Weitblick und den Menschenblick" der Unternehmen. "Gesellschaftliche Herausforderungen annehmen und die einzelnen Menschen ganz bewusst in den Blick nehmen, dass zeichnet diesen Akt der Solidarität von Raiffeisen und UNIQA besonders aus", so Landau bei der Überreichung des symbolischen Schecks. Und Landau weiter: "Gerade auch die Sorge für Menschen am Ende des Lebens ist hier ein wichtiges und positives Signal, das vom gesellschaftlichen Verantwortungsgefühl der beiden Unternehmen zeugt".

Jeder zweite Hospizpatient in Wien, wird vom Team der Caritas betreut. Das derzeitige Team hat Kapazität für die Begleitung von etwa 70 Menschen und ihren Angehörigen. Ärztinnen, Ärzte, Pflegerinnen und Schwestern, Priester und Seelsorgerinnen, sowie speziell geschulten Begleiterinnen unterstützen sie in dieser entscheidenden Lebensphase. Denn "hier wird Lebensbegleitung angeboten", so Caritasdirektor Michael Landau. "Sie ermöglichen mit Ihrer Spende Leben in Würde bis zuletzt", dankte er den beiden Generaldirektoren für ihr Engagement. Gerade in der letzten Phase einer schweren Krebserkrankung, so die Erfahrung der Caritas, wünschen sich viele Betroffene, solange wie möglich zuhause mit ihren Angehörigen und ihrer Familie leben zu können. Das Mobile Caritas Hospiz betreut deshalb seit mehr als zehn Jahren unheilbar krebskranke Menschen in ihren eigenen vier Wänden.

Die Dienste des Mobilen Hospiz Teams sind für Patienten und Angehörige kostenlos.
Hospiz wird zwar durch die öffentliche Hand unterstützt, ist aber ansonsten ganz wesentlich auf Spenden angewiesen. Jede Spende hilft, Hospiz allen Menschen zugänglich zu machen.

Rückfragen & Kontakt:

Peter Wesely, Pressesprecher der Caritas der Erzdiözese Wien,
01/87812/221, 0664/1838140, p.wesely@caritas-wien.at, www.caritas-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | CAR0001