ORF Niederösterreich: "Land und Leute" am 18.Jänner, ORF 2

Die Themen der Sendung

St. Pölten (OTS) - * "Kellerwarte-Kurs"
ein Bericht von Anja Degen aus Kärnten
In Kärnten spielte das Erntegut der Streuobstwiesen seit jeher eine bedeutende Rolle. Trotzdem waren die Erzeugnisse aus bäuerlicher Obstverarbeitung eher berüchtigt als berühmt. Nunmehr aber scheinen -fast über Nacht - aus den Obstbauern wahre Meister im Umgang mit Maische und Brennofen geworden zu sein, denn bei der Herstellung von Edelbränden, Obstwein, Likören, Fruchtsäften, Essig und Trockenobst werden beachtliche Leistungen erbracht. Im Bundesland Kärnten ist diese Wandlung auch auf die von der Landwirtschaftskammer unterstützten sogenannten "Kellerwartekurse" zurückzuführen, die seit 1992 in der kleinen Obstversuchsanstalt St. Andrä im Lavanttal durchgeführt werden. Neben den technischen Fertigkeiten werden auch die Grundlagen für auch richtiges Verkosten und Bewerten der eigenen Produkte vermittelt. Die Ausbildung wird mit einer Prüfung abgeschlossen.

* Grüne Woche Berlin
ein Bericht von Christian Hillinger aus Berlin
Die Internationale Grüne Woche in der deutschen Bundeshautpstadt findet im Jahre 2003 zum 68. Mal statt.. Sie ist eine in ihrer Ausrichtung einzigartige internationale Ausstellung der Ernährungs-und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Nahrungs- und Genußmittelproduzenten aus aller Welt nutzen die Messe in Form von Länder-Gemeinschaftsschauen und Produktmärkten als Absatz- und Testmarkt, aber auch zur Imagefestigung. Die Veranstaltung wird seit Jahren auch von der österreichischen Landwirtschaft bzw. von heimischen Lebensmittel-Produzenten und -Vermarktern genützt, um international auf die Qualität heimischer Produkte aufmerksam zu machen. "Land und Leute" bringt eine Zusammenfassung der Österreich-Präsentation auf der "Grünen Woche".

* "Speisereste sinnvoll verwerten"
ein Bericht von Christian Schrenk aus Oberösterreich Österreichs modernste und größte Biogasanlage startete kürzlich in Oberösterreich ihren Betrieb. Die Anlage in der Gemeinde Klaus kann bis zu elf Tonnen Essensabfälle pro Tag aufnehmen. Das vergorene Substrat wird in der Folge getrocknet und schließlich als Dünger abgegeben. Der Bio-Strom fließt ins Netz der Energie AG, die Abwärme wird unter anderem für die Holztrocknung eines benachbarten Sägewerks genutzt... Ein Vorzeigebetrieb in vielerlei Hinsicht.

* "Porträt Ernest Pollak"
ein Bericht von Herbert Schaden aus Niederösterreich und Kärnten Er war einer der Preisträger des "Goldenen Lukullus", der Ende November von der AMA in Villach vergeben wurde: Kommerzialrat Ernest Pollak. 1941 in Groß Globnitz/NÖ als Sohn eines Fleischhauers geboren, absolvierte er eine Fleischerlehre in Zwettl und übernahm schon kurz danach den elterlichen Betrieb. 1992 wurde er Geschäftsführer eines großen Österreichischen Wurstherstellers, 1995 Obmann des Verbandes der Fleischwarenindustrie Österreichs. 2001 war KR Pollak Mitgründer des Koordinationsbüros Fleischwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreichs. "Land und Leute" bringt ein Porträt über den Ausgezeichneten, der durch seinen Einsatz für eine ständige Verbesserung der Qualität viel zum Erfolg der heimischen Fleischindustrie beigetragen hat.

Sendedatum: Samstag, 18. Jänner 2003, 16.25 Uhr, ORF 2 Wiederholungen: Sonntag, 19. Jänner 2003, 01.05 Uhr, ORF 2 Donnerstag, 23. Jänner 2003, 12.25 Uhr, ORF 2 Freitag, 24. Jänner 2003, 3.05 Uhr, ORF 2 Moderation: Birgit Perl

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