Lebensmittelhandel: "Keine ungerechtfertigten Preiserhöhungen"

Vorwürfe, an der Preisschraube zu drehen, haltlos - Wettbewerb sorgt für kundenfreundliche Preise im Lebensmittelhandel

Wien (PWK928) - Gegen eine "sinnlose Aufhetzung der Konsumenten" spricht sich Richard Franta, Geschäftsführer des Bundesgremiums des Lebensmittelhandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), aus. Im Zusammenhang mit den Ergebnissen des aktuellen Warenkorbtests der Arbeiterkammer (AK) war Supermärkten vorgeworfen worden, sie hätten an der Preisschraube gedreht. "Der Lebensmittelhandel", so Franta, "hat sich im Gegenteil bei der Euro-Umstellung sehr preisdiszipliniert verhalten."

Allgemein zulässige, repräsentative Preisaussagen lasse der AK-Warenkorbtest nicht zu. Denn erstens bestehe der Warenkorb aus höchstens 64 Produkten (z.B. Milchprodukte, Süßigkeiten, Dauerwaren, Tierfutter etc.). Zudem sei nur in Wiener Märkten erhoben worden, regionale Gegebenheiten wurden nicht berücksichtigt.

Weiters gibt Franta zu bedenken, "dass Preisanpassungen bei zahlreichen Produkten produktions- und saisonbedingt sind." Als Beispiel nennt er Preisanstiege bei Schokolade (durch den Anstieg des Weltmarktpreises für Kakao) und Honig.

Mit den Vorwürfen der AK einher geht auch die Forderung nach mehr und besseren Preiskontrollen durch das Wirtschaftsministerium. "Wir fürchten Preiskontrollen nicht", stellt Franta klar. Kunden brauchten keine Sorge vor ungerechtfertigten Preisen zu haben.
"Denn", so Franta, "garantiert erstens der harte Wettbewerb im heimischen Lebensmittelmarkt faire Preise. Und zweitens ist das Kaufverhalten der Kunden in der freien Marktwirtschaft die allerbeste Preiskontrolle." ( JR )

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