ÖAMTC: Lkw-Verkehr auf A23 nur noch am rechten Fahrstreifen zulassen

Nach Häufung schwerer Lkw-Unfälle auf Tangente

Wien (ÖAMTC-Presse) - Ein Lkw-Unfall im Absbergtunnel mit vier beteiligten Fahrzeugen führte Donnerstag auf der Südost-Tangente (A 23) in Wien Richtung Süden zu kilometerlangen Staus, die gegen Mittag bis in den Stadlauer Tunnel zurückreichten. Schon am Mittwoch hatte ein Lkw-Unfall Höhe Absbergtunnel Richtung Norden zu umfangreichen Behinderungen geführt.

Nach der Häufung der schweren Lkw-Unfälle auf der Tangente mit stundenlangem Verkehrschaos im Großraum Wien fordert der ÖAMTC, den Lkw-Verkehr nur noch am äußerst rechten Fahrstreifen zuzulassen und die notwendigen Sicherheitsabstände rigoros zu kontrollieren. Außerdem schlägt ÖAMTC-Tunnelexperte Willy Matzke vor, einen Wechsel der Fahrstreifen in den beiden Tunnels generell zu unterbinden. Diese Vorschriften sind durch moderne Kameratechnik, die auf der Tangente seit Jahren installiert ist, leicht zu kontrollieren.

Weiters fordert der ÖAMTC, den Bau der Wiener Südumfahrung (S 1) maximal zu beschleunigen und den Entscheid für den Bau der sechsten Donaubrücke nicht weiter zu verzögern. Ohne diese Brücke wird sich nämlich auch nach der derzeit erst für 2006 zugesagten Südumfahrung zwischen Vösendorf und Schwechat fast gar nichts am Verkehrschaos ändern, weil der eigentliche Knackpunkt die Donauquerung ist. "Mit der Donaubrücke und dem notwendigen Lückenschluss zur A 22 ließe sich der Lkw-Verkehr auf der Tangente überhaupt drastisch reduzieren. Und das darf nicht bis 2010 dauern", so ÖAMTC-Experte Matzke.

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