Lichtenberger: Blauer Postenschacher statt Transit- und Verkehrspolitik

Grüne kritisieren politische Bankrotterklärung Reichholds

Wien (OTS) "In Sachen Transit herrscht bei Verkehrsminister Reichhold in der entscheidenden Phase dieser Tage völlige Funkstille. Die Zustände im Verkehrsministerium erklären allerdings die Hintergründe:
Mathias Reichhold muß ja Tag und Nacht beschäftigt sein, um all seine Kabinettsmitglieder noch rechtzeitig auf gut dotierte Versorgungsposten zu plazieren", kritisiert Eva Lichtenberger, Verkehrssprecherin der Grünen, die "neueste Welle tiefblauen Postenschachers" im Verkehrsressort.

Inzwischen sei Reichhold bereits mit dem Versorgen von MitarbeiterInnen befreundeter Regierungsmitglieder seiner Partei beschäftigt, wie die Kür der Pressesprecherin von Staatssekretärin Rossmann zur Abteilungsleiterin im Verkehrsministerium beweise. Lichtenberger: "Nach der Unterbringung seines eigenen Kabinettschefs in der HL-AG auf einen dort - neu geschaffenen und völlig unnötigen Posten - die Versorgung eines weiteren Ministersekretärs auf einer Gruppenleiterposition, die dazu erst freigeräumt werden mußte. Das kommt einem weiteren Offenbarungseid blauer Postenschacherei gleich. Und auch bei den wenigen noch offenen Stellen sind Kabinettsmitglieder bereits in Startposition, konkret für die ‚Gruppenleitung Luft’ im BMVIT."

"Dass Verkehrsminister Reichhold angesichts der Transitfrage keine anderen Sorgen hat als Postenschiebereien, kommt einer politischen Bankrotterklärung gleich", schließt Lichtenberger.

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