ARBÖ: Gefahrenwarnung auf Maut-Portalen technisch lösbar

Wien (OTS) - "Wir freuen uns, dass das Kuratorium für Verkehrssicherheit unseren Vorstoß unterstützt, die neuen Überkopf-Portale zur Kontrolle der LKW-Maut gleichzeitig auch noch für zusätzliche Verkehrssignale zu nutzen", unterstreicht ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar.

Die Einwände der ASFINAG, dass dies technisch nicht möglich sei, lässt Dr. Hellar nicht gelten: "Mag sein, dass die Portale, so wie sie jetzt geplant sind, dafür nicht geeignet sind. Das kann man ändern." Denkbar wäre es, die Gefahrenhinweise - bei Nebel, Straßenglätte, Geisterfahrern, Stau oder Unfällen - nicht nur in der Mitte der Überkopfträger zu platzieren, sondern auch am Rande. Bis zum Jahresende sollte die ASFINAG ihre Pläne dahingehend überprüfen.

"Auf dem Spiel stehen Menschenleben", gibt Dr. Hellar zu bedenken. Bis die ASFINAG das vorgesehene telematische Verkehrsleitsystem komplett installiert hat, werden noch Jahre vergehen. Akuter Handlungsbedarf ist schon deshalb gegeben, weil Österreich ohne rasche und zusätzliche Maßnahmen das vorgegebene Ziel nicht erreichen wird, die Verkehrstoten bis 2010 zu halbieren. Zudem kosten Unfälle auf Autobahnen (samt Folgekosten) fast viermal soviel wie Unfälle in Ortsgebieten.

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