Kowarik: Pittermann für Planungschaos im Wiener Gesundheitsbereich verantwortlich

FPÖ fordert Sondergesundheitsausschuss mit Experten und Betroffenen über Zukunft des Kaiserin-Elisabeth-Spitals (KES)

Wien, 2002-12-19 (fpd) - "Der Wiener Spitals- und Gesundheitsbereich versinkt im Planungschaos und SPO-Gesundheitsstatträtin Pittermann schaut völlig hilflos dabei zu. Die sofortige Einberufung eines Sondergesundheitsausschusses ist somit unumgänglich", erklärte heute der freiheitliche Gemeinderat Mag. Helmut Kowarik. ****

So sei nach der beschlossenen Übersiedelung der Orthopädie von der Klinik Gersthof ins Kaiserin-Elisabeth-Spital die Bestellung der Geräte für die Operationssäle auf Anweisung der KAV-Direktion gestoppt worden. Weiters hätten die Mitarbeiter im Kaiserin-Elisabeth-Spital keine Möglichkeit ihre Wünsche und Anregungen zu deponieren. "Es ist zu vermuten, dass nach der Absiedelung der Chirurgie aus den KES ins Wilheminenspital ein Geriatriezentrum errichtet wird. Damit wird die Zukunft des Elisabeth-Spitals aufs Spiel gesetzt", so Kowarik.

Der freiheitlich Gemeinderat verwies in diesem Zusammenhang auf die Tatsache, dass der Standort des KES für den 15. Bezirk von enormer Bedeutung sei und forderte daher die sofortige Einberufung eines gemeinderätlichen Sondergesundheitsausschusses unter der Einbeziehung von Experten und Betroffenen zur Zukunft des KES. "Wir Freiheitlichen werden jedenfalls nicht tatenlos zusehen, wie seitens der sozialistischen Gesundheitsverwaltung das Kaiserin-Elisabeth-Spital schrittweise in die Versenkung geführt wird", betonte Kowarik abschließend. (Schluss) lb

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