Penzinger Grüne: Penzinger Parks von Garagenbau bedroht

Wien (Grüne) - "Auch in Penzing ist man auf der Suche nach Standorten für die sogenannten Volksgaragen. Am billigsten ist es einen Kinderspielplatz aufzugraben und Parkbäume umzusägen. Diese Flächen müssen nicht angekauft werden, sie gehören ja ohnehin der Allgemeinheit", so kommentiert die Klubobfrau der Penzinger Grünen, Elisabeth Holzer die Entwicklung im 14. Bezirk.

Grund: Die Verkehrskommission des 14. Bezirks hat gegen die Stimmen der Grünen beschlossen, im H.C. Artmann-Park auf dem Schützplatz und im Bereich des Kinderspielplatzes im Matznerpark eine Garage planen zu lassen. Holzer: "Ich finde es unverantwortlich, in einer Wohngegend, in der ein eklatanter Mangel an Grünraum besteht, alle Bäume des kleinen Parks am Schützplatz einer Garage zu opfern. Es ist blanker Zynismus, wenn eine Studie feststellt, dass gemäß dem Wiener Baumschutzgesetz 76 Ersatzpflanzungen durchgeführt werden müssten."

Die Penzinger Grünen kritisieren dieses Vorgehen und stellen zudem fest: Wenn die verwüstete Fläche nach den Bauarbeiten auch wieder begrünt wird, grosskronige Bäume werden über dem Beton der Garage nicht mehr wachsen. Wo die Kinder und Jugendlichen spielen sollen, wenn die Bagger auffahren, wird bei den Überlegungen der Garagenplaner mit keinem Wort erwähnt. Man ist lediglich bestrebt, die Verkehrsführung während der Bauzeit nicht wesentlich zu stören.

Holzer: "Vielleicht sollte man die anderen Parteien, daran erinnern, dass die Teenager, denen sie jetzt den Spielplatz nehmen wollen, bei der nächsten Wahl wahlberechtigt sind - auch die Zuwandererfamilien, die ihre Freizeit im Matznerpark verbringen und die glücklicherweise seit der letzten Landtagssitzung wahlberechtigt sind.

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