KFV: MAUT-PORTALE ZUR GEISTERFAHRER-WARNUNG VERWENDEN!

Asfinag soll Möglichkeiten untersuchen die Überkopfträger zur Warnung vor Geisterfahrern zu nutzen

Wien (OTS) - Zur Kontrolle der Lkw-Maut werden österreichweit von der Asfinag rund 800 Überkopfträger auf Autobahnen und Schnellstraßen errichtet. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) plädiert in diesem Zusammenhang für eine zusätzliche Nutzung für die Verkehrssicherheit. KfV-Direktor Dr. Othmar Thann: "Bei sinnvoller Nutzung von modernen Verkehrsinformationssystemen können Verkehrsteilnehmer vor Verkehrsproblemen rechtzeitig gewarnt werden. Wir plädieren daher nachdrücklich die geplanten Überkopfträger auch für Verkehrssicherheitsmaßnahmen zu nützen und - wenn technisch machbar - für Warnungen vor Geisterfahrern vorzusehen". Damit unterstützt das KfV dahingehende Vorschläge des ARBÖ.

Da sich Geisterfahrer-Unfälle mit hohem Geschwindigkeitsniveau ereignen, ist die Verletzungsschwere im Vergleich zu anderen Verkehrsunfällen meist schwerwiegend. Im Jahr 2001 ereigneten sich auf österreichischen Autobahnen 15 Geisterfahrer-Unfälle, dabei wurden 29 Menschen getötet oder verletzt.

Ausdrücklich begrüßt das KfV die Aktivitäten der Asfinag zur Errichtung von Verkehrsbeeinflussungsanlagen auf hochbelasteten Autobahnabschnitten, die helfen werden, Unfälle und Staus zu vermeiden.

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