ÖAAB-TSCHIRF ZU SIEMENS: WIEN MUSS SEINE GUTEN KONTAKTE NUTZEN

(Wien, 19.12.2002) In Reaktion auf die Medienberichte verlangte heute der Wiener ÖAAB-Landesobmann Labg KO Dr. Matthias TSCHIRF von der Wiener Stadtregierung volles Engagement für die Erhaltung der Wiener Siemens Werke. "Eine Absiedlung ins Burgenland wäre ein herber Schlag für den Arbeitsplatzstandort Wien. Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Sepp Rieder muss jetzt die angeblich so guten Kontakte zu diesem Konzern nutzen. Die 900 Arbeitsplätze die von den beiden Standorten abhängen müssen unbedingt erhalten bleiben," forderte der ÖAAB-Landesobmann.****

Seiner Auffassung nach wäre eine Schließung auch ein ausgesprochen schlechtes Signal in Richtung anderer Investoren. "Hier geht es auch um viel Prestige. Es ist für viele Unternehmen nicht gerade ein sehr positives Zeichen wenn ein so bedeutender Konzern wie Siemens ganz bewusst die Bundeshauptstadt verlässt. Unter einer möglichen Schließung würde daher auch das Ansehen des Wirtschaftsstandortes Wien erheblich leiden" so der Wiener ÖVP-Klubobmann TSCHIRF weiters.

Der Wiener ÖAAB-Landesobmann fordert deswegen von Wirtschaftsstadtrat Rieder die Vorlage eines Maßnahmenpaket zur Erhaltung der beiden Wiener Siemens-Werke. "Wenn die Standorte in der Bundeshauptstadt gehalten werden sollen muss die SP-Alleinregierung in Wien der Leitung dieses Konzern etwas anbieten. Konkrete Anreize müssen nun auf den Tisch gelegt werden. Mit Worten des Mitgefühls und der Besorgnis wird es da nicht getan sein," schloss TSCHIRF. (SCHLUSS)

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