Karas als Vizepräsident der Robert Schuman-Stiftung wiedergewählt - Santer neuer Präsident

Schuman-Stiftung ist Motor christdemokratischen Gedankenguts in Mittel- und Osteuropa - bereits über 1.500 Personen geschult

Straßburg, 19. Dezember 2002 (ÖVP-PK) Der ÖVP-Europaparlamentarier Mag. Othmar Karas wurde von der EVP-ED-Fraktion mit einer überzeugenden Mehrheit erneut zum Vizepräsidenten der Robert Schuman-Stiftung gewählt. Damit kann Karas seine erfolgreiche Arbeit in diesem bedeutenden Think Tank der europäischen Christdemokraten fortsetzen. Zum Präsidenten der Stiftung wurde erstmals der ehemalige Kommissionspräsident Jacques Santer gewählt. "In den kommenden zwei Jahren liegt eine große und wichtige Aufgabe vor uns: Die Heranführung der Mitte-Rechts Parteien der neuen EU-Mitgliedsländer und die Schulung ihrer Abgeordneten und Mitarbeiter", betonte Karas. "Wir haben eine realistische Chance, bei den Europawahlen 2004 auch in den zehn neuen Mitgliedsländern eine Mehrheit für die EVP zu erringen und somit unsere Position als stärkste Fraktion im Europaparlament noch auszubauen." ****

Die Robert Schuman-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Kooperation zwischen den christdemokratischen Parteien Europas und der Welt zu intensivieren. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei stets auf der Zusammenarbeit mit den neuen demokratischen Parteien Mittel-und Osteuropas. "In den über zehn Jahren des Bestehens der Schuman-Stiftung konnten wir über 300 junge Menschen aus diesen Ländern in Form von Praktika in die Arbeit des Europaparlaments und der Europäischen Institutionen einführen. Mit Seminaren, Tagungen und sonstigen Informationsbesuchen haben wir bereits über 1.500 Politiker und politische Mitarbeiter aus den neuen Demokratien Mittel- und Osteuropas schulen und weiterbilden können und somit den Aufbau demokratischer Entscheidungs- und Meinungsbildungsmechanismen gestärkt", fasst Karas die Kernaufgaben der Schuman-Stiftung zusammen.

Für Karas als Präsidiumsmitglied der EVP-ED-Fraktion ist es wesentlich, einen fundierten Beitrag zur demokratischen Entwicklung dieser Länder und vor allem zur Stärkung der christdemokratischen Parteien zu leisten. "Ich freue mich sehr darüber, in den kommenden Jahren als Vizepräsident der Schuman-Stiftung weiterhin meinen Teil dazu beitragen zu können, unser christdemokratisches Gedankengut verbreiten und fördern zu können. Gerade Österreich kann hier als direkter Nachbar zu vielen Beitrittskandidatenländern seine Erfahrung und guten Beziehungen positiv einbringen", schloss Karas.

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