OÖ: Pendler müssen weiter auf vierte Donaubrücke warten

SP-Geschäftsführer Winterauer: Hiesl hat noch immer viel Nachholbedarf

"Die Straßenbauoffensive in Oberösterreich im nächsten Jahr ist zweifellos zu begrüßen. Schon allein im Interesse der vielen Bauarbeiter, deren Arbeitsplätze damit abgesichert werden können, ist das eine gute Sache. Was Baulandesrat Franz Hiesl jetzt an Projekten vorlegt, ist allerdings nur ein längst fälliges Nachziehverfahren. Außerdem gibt es für die wichtige vierte Linzer Donaubrücke noch immer keine echte Aussicht auf Realisierung!", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer Reinhard Winterauer zur jüngsten "Erfolgsbilanz" des ÖVP-Straßenbaulandesrats fest. "Die Pendler werden seit 30 Jahren - auch schon von Hiesls ÖVP-Vorgängern im Straßenbau - mit Versprechungen und Scheinaktivitäten hingehalten!"

"Wenn sich Hiesl jetzt als großzügiger Weihnachtsmann präsentiert, der den Oberösterreichern jede Menge Straßenbauprojekte unter den Christbaum legt, muss man ihn daran erinnern, dass die Finanzierung nur durch die Hartnäckigkeit von LH-Stv. Erich Haider möglich geworden ist, der sich gegen anfänglich beinharten VP-Widerstand durchgesetzt hat.", erinnert der SPÖ-Landesgeschäftsführer.

Hiesl hatte die Haider-Idee zur Finanzierung wichtiger Verkehrsprojekte durch den Erlös der Wohnbaudarlehen des Landes, mit deren Erfolg er sich jetzt brüstet, bekanntlich ursprünglich als "Lacherfolg" abgetan.

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