Kronberger zu Transit: "Noch nicht das Handtuch werfen!"

Überzeugungsarbeit im EU-Parlament verstärken

Wien, 2002-12-17, "In der Transitfrage hätte ich mir vom EU-Gipfel in Kopenhagen ein klares Ergebnis erwartet", kritisiert der freiheitliche EU-Parlamentarier und für den Umweltausschuß Transit-Stellungnahmeverfasser Hans Kronberger. ****

Kronberger: "Umso entscheidender wird nun die Haltung des Europäischen Parlaments zu einer Transitnachfolgeregelung sein. Im Umweltausschuß ist es mit meiner Stellungnahme gelungen eine optimale Verhandlungsbasis, nämlich Verlängerung der bisher geltenden Transitregelung um bis zu drei Jahre und Beibehalt der 108-Prozent-Klausel, zu beschließen."

"Jetzt geht es darum, daß die österreichischen EU-Abgeordneten ihren Einfluß in den nahestehenden Gruppierungen geltend machen. Das schlimmste was man tun kann, ist frühzeitig das Handtuch zu werfen, auch wenn die Situation ziemlich verfahren ist", so Kronberger.

Kronberger weiter: "Es ist sehr erfreulich, daß Herr Kollege Swoboda die Bedeutung des Europäischen Parlaments bei der Transitfrage hervorhebt. Umso wichtiger ist es jetzt, die Bedeutung einer Transitnachfolgeregelung für Österreich und den gesamten Alpenraum hervorzuheben. Dazu ist es notwendig, daß Herr Swoboda eigenen Kollegen, die ihm schon einmal in Sachen Transit in den Rücken gefallen sind, von der Wichtigkeit einer nachhaltigen Transitlösung überzeugen kann. Gleiches gilt auch für die österreichischen ÖVP-EU-Abgeordneten, die in ihren Reihen für den bereits bestehenden Beschluß des Umweltausschusses um Unterstützung werben sollten."

"Die Belastungen für die transitgeplagte Bevölkerung sind jetzt schon nicht mehr erträglich. Mit einer massiven Zunahme von Transitfahrten und weiteren Schadstoff- und Lärmemissionen ist zu rechnen. Die Transitfrage ist für Österreich elementar, daher muß jede kleinste Chance für eine nachhaltige Lösung wahrgenommen werden", so Kronberger abschließend. (Schluß)

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