Integrations-Pressekonferenz am Donnerstag

Wien (OTS) - Mit 1.1. 2003 tritt das neue Fremdengesetz in Kraft. Der Wiener Integrationsfonds hat dieses Gesetz, das auch die diskriminierende und in höchstem Maße sozial unverträgliche Integrationsvereinbarung beinhaltet, von Beginn an scharf kritisiert und auch Gegenvorschläge erarbeitet. Die Kritik des Fonds, wie auch vieler anderer NGOs, blieb jedoch ungehört. Die alte Bundesregierung habe, wie der Integrationsfonds feststellt, dass Gesetz ohne umfassenden Diskussionsprozess mit ExpertInnen, vor allem aber ohne die Stimme der Betroffenen zu hören, im Eiltempo durchgezogen.

Derzeit laufen für eine neue Bundesregierung Sondierungsgespräche. Bevor konkrete Koalitionsverhandlungen beginnen, wird der Wiener Integrationsfonds daher dem Bundeskanzler sowie den Klubobleuten der Parlamentsparteien einen neun Punkte umfassenden Forderungskatalog für eine künftige Integrationspolitik auf Bundesebene übermitteln. Der Fonds will damit jenseits des neuen Fremdengesetzes für die Integrationspolitik in Österreich einen Neustart einfordern.

Um über den WIF-Forderungskatalog "Integration NEU(N) für Österreich" im Detail informieren zu können, ladet der Integrationsfonds am Donnerstag, 19. Dezember, um 10.30 Uhr zu einem Pressefrühstück in den Wiener Integrationsfonds, 6., Mariahilferstraße 103/2.Stock ein. (Schluss) gph

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