Berufslehrgänge gegen Jugendarbeitslosigkeit

Wien (OTS) - Im November 2002 haben die Berufslehrgänge für arbeitslose Jugendliche in der Volkshochschule Meidling begonnen. Die Jugendlichen werden für die Berufe EDV-TechnikerIn, Bürokaufmann/-frau und DamenkleidermacherIn ausgebildet. Die Berufslehrgänge richten sich an SchulabgängerInnen mit einem positiven Abschluss und sind für die Dauer von 10 Monaten konzipiert.

Sie finden statt im Rahmen des Jugendausbildungs-Sicherungsgesetzes (JASG), dem sogenannten Auffangnetz für arbeitslose und lehrstellensuchende Jugendliche. Das Ziel der Lehrgänge ist es, die Jugendlichen in den regulären Arbeitsmarkt zu integrieren.

Optimismus bei den Jugendlichen

Bereits nach wenigen Wochen hat sich das Leben für die Jugendlichen grundlegend geändert und Optimismus herrscht vor. Die Projektleiterin und Entwicklerin des Lehrgangs, Frau Mag. Ulrike Eichleter, betont die positive Grundmotivation: "Die Jugendlichen kommen hoch motiviert in die Lehrgänge. Sie sehen die Lehrgänge als Chance, eine Lehrstelle zu finden. Sie sind begierig darauf zu lernen."

"Mir wird geholfen, meinen Traumberuf zu erlernen", meint Andreas. Daniel findet den Lehrgang in der Längenfeldgasse deshalb so gut, weil "einem die Möglichkeit geboten wird, sich weiter zu bilden". Sascha ist auch schon seit Ende November im Kurs, er findet es sehr gut, dass er in dem Kurs mehrere Zertifikate erwerben kann, die es ihm erleichtern werden, "später eine Lehre zu finden".

Individuelle Förderung

Die Volkshochschule Meidling in Wien ist als erste Volkshochschule auch Trägerin von Berufslehrgängen, in denen arbeitslose Jugendliche für die gewünschten Berufe ausgebildet und in Lehrberufe vermittelt werden. Möglich wurde dieses Projekt durch die bewährte Kooperation mit den Berufsschulen in der Längenfeldgasse. Dies garantiert die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur der Berufsschule und der Volkshochschule und gewährleistet speziell auf die Jugendlichen abgestimmte Unterstützungs- und Fördermaßnahmen.

Die Berufsschulinspektorin Dr. Eva Tepperberg hebt die Möglichkeiten der "individuelleren Förderung" der Jugendlichen hervor, "da Volkshochschule und Berufsschule gezielt und abgestimmt auf die Begabungen und Bedürfnisse der einzelnen Jugendlichen eingehen und Angebote erstellen können".

Unterstützt wird das Projekt auch durch Bezirksvorsteher Herbert Hezucky, der Sorge tragen wird, dass Firmen für Praktika und als zukünftige Arbeitgeber gewonnen werden können.

Finanziert werden die Berufslehrgänge hauptsächlich aus Mitteln des AMS (Arbeitsmarktservice), aber auch aus Mitteln des WAFF (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds).

Informationen unter: Tel 810 80 67 (Mag. Ulrike Eichleter) Volkshochschule Meidling und auch unter http://meidling.vhs.at/ . (Schluss) vhs

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