AK begrüsst Rücknahme der Bankomatgebühr durch Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien

Nach intensiver Aufklärungsarbeit wurde die Forderung der AK nun erfüllt

Wien (AK) - AK Konsumentenschützer Harald Glatz begrüßt die Rücknahme der Bankomatgebühren durch die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien. "Damit wurde die Forderung der AK erfüllt und dem Wunsch zahlreicher Konsumenten Rechnung getragen, die über die geplante Einführung von Bankomatgebühren verärgert waren", sagt Glatz. Die AK hat schon letzte Woche alle anderen Banken aufgefordert, bekanntzugeben, ob auch sie die Einführung von Bankomatgebühren planen. Nachdem nun die Raiffeisenbank einen Rückzieher gemacht hat, ist anzunehmen, das auch die anderen Banken von einer Bankomatgebühr absehen werden. "Die Bankomatgebühren wären nicht akzeptabel gewesen", so Glatz. In Österreich finden rund 90 Mio (Stand 2001) Transaktionen bei Bankomaten statt. Wenn alle Banken die Gebühr eingeführt hätten, so wären die Konsumenten pro Jahr um 27 bis 45 Mio Euro geschröpft worden, das ist ungefähr eine halbe Milliarde Schilling. Und das wäre erst der Beginn gewesen. Die Wachtumsraten der Bankomatabhebungen machen mehr als 3 Prozent pro Jahr aus. An der Bankomatbetreibergesellschaft APPS sind die Banken selbst beteiligt, die Gewinne fliessen somit Grossteils wieder den Banken zurück. Und diese Gewinne betrugen im letzten Jahr 2,3 Millionen Euro bei einem Umsatz von 30 Millionen Euro.

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