SPÖ-Bayr: Umwelt und Wirtschaft in Wien kein Widerspruch

Umwelt- und Naturschutzbericht belegen hervorragende Umweltpolitik der Stadt

Wien (SPW-K) - SPÖ-Landtagsabgeordnete Petra Bayr zollte der Umweltpolitik der Stadt in ihrem Debattenbeitrag zum Wiener Umweltbericht 2000/2001 und dem Naturschutzbericht 2001 gestern, Freitag abend, im Wiener Landtag viel Lob. Keine andere Großstadt, so die Abgeordnete, sei hinsichtlich der hervorragenden Leistungen für die Umwelt mit Wien vergleichbar. Dies komme auch in der Broschüre zum Umweltbericht mit Recht zum Ausdruck. In Wien funktionieren die grundlegenden Ver- und Entsorgungseinrichtungen hervorragend, betonte Bayr. ****

Im weiteren Verlauf ihrer Ausführungen listete Bayr eine Reihe von Umwelt-Maßnahmen auf, wobei sie die Initiative "Lokale Agenda 21", die Arbeiten für den neuen Stadtentwicklungsplan, die Maßnahmen zur Parkgestaltung, und vor allem das Klimaschutzprogramm besonders hervorhob. Dieses sei ein "Meilenstein in der Wiener Umweltpolitik", mit dem die sogenannten Kyoto-Ziele zur deutlichen Verminderung von Schadstoffen in der Luft erreicht werden sollen - und den bisherigen Zwischenergebnissen zufolge durchaus auch tatsächlich erreicht werden könnten. Bayr: "Im Gegenteil zum gesamtösterreichischen Trend ist in den vergangenen Jahren der Schadstoffausstoß in Wien bereits mess-und damit spürbar reduziert worden". Nicht zuletzt richtete sie in diesem Zusammenhang an den Bund die Aufforderung, verstärkt Maßnahmen zur Erfüllung der Kyoto-Ziele zu ergreifen.

Eingehend beschäftige sich Bayr zudem mit dem "Ökobusiness-Plan" der Stadt Wien, der es Unternehmen ermögliche, auf die Umweltbedürfnisse stärker einzugehen. Der Magistrat der Stadt, so die Umweltpolitikerin, gehe dabei nicht nur selbst in seinem Bereich mit gutem Beispiel voran, sondern biete den Unternehmen eine Fülle von Beratungen, auf welche Weise umweltgerechter gewirtschaftet und gleichzeitig daraus ökonomische Vorteile lukriert werden könnten. Seit dem Start der Aktion Ende der neunziger Jahre seien bereits 280 Betriebe für ihre Leistungen im Rahmen des Ökobusiness-Planes ausgezeichnet worden. Erfreut zeigte sich die Abgeordnete darüber, dass diese Initiative vorerst bis zum Jahr 2005 verlängert werde. Bayr: "Die Fakten beweisen, dass Umwelt und Wirtschaft in Wien kein Widerspruch sind"!

Nicht zuletzt setzte sich Bayr auch noch mit dem Nahrungsmittelbereich auseinander und wies auf die Bemühungen Wiens hin, die biologische Landwirtschaft zu stärken. "Wien ist auch dabei Trendsetter, was das ehrgeizige und sicher in absehbarer Zeit erreichbare Ziel, eines Anteil von 30 Prozent bei den Nahrungsmitteln aus biologischer Erzeugung zu erreichen, bestätige. "Der Umwelt- und der Naturschutzbericht sind eindrucksvolle Zeugnisse für die Wiener Umweltpolitik", brachte Bayr abschließend ihre Ausführungen nochmals auf den Punkt. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
mailto: franz.schaefer@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001