Hofbauer: 232.300 Euro für INTERREG-Projekt im Waldviertel

Landschaftsprägende Feuchtgebiete sollen weiter erhalten bleiben

St. Pölten (NÖI) - Mit einem Beschluss zur Förderung des INTERREG-Projektes zwischen den Regionen Waldviertel und Südböhmen setzt das Land Niederösterreich einen weiteren Schritt zur Stärkung des ländlichen Raumes. Das Waldviertel, das jahrzehntelang am Eisernen Vorhang mit wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten zu kämpfen hatte, wird durch dieses Projekt, für das aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung 232.300 Euro zur Verfügung gestellt wird, weiter gestärkt. Ziel des Projektes ist die Fortführung einzelner Naturschutzprojekte rund um die Waldviertler Feuchtgebiete, um die landschaftsprägenden Merkmale, die sich nur in dieser Gegend finden, zu erhalten, stellt LAbg. Johann Hofbauer fest.*****

So soll ein Kompetenzzentrum für Feuchtgebiete dafür sorgen, dass ein ständiger Ansprechpartner vor Ort sich mit Teichen, Mooren und Flüssen des Waldviertels aus touristischer und naturschutzfachlicher und landwirtschaftlicher Sicht beschäftigt. Rund um dieses Thema soll eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Naturschutz und Tourismus aufgebaut werden. Die Gemeinde Schrems führt mit dem Umweltverband WWF Österreich, dem Natur- und Kulturpark Moor-Stein Schrems und tschechischen Partnern dieses Projekt durch, so Hofbauer.

Niederösterreich hat sich zum Ziel gesetzt, Erweiterungsgewinner Nummer 1 in Europa zu werden. Mit verschiedensten grenzüberschreitenden Projekten und dem von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll initiierten Fitnessprogramm für Niederösterreich wird gerade für die Stärkung jener Regionen gesorgt, die am meisten von der kommenden EU-Erweiterung betroffen sind, betont Hofbauer.

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