- 13.12.2002, 13:18:03
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Enorme Schubkraft für Kärnten durch "Kärnten Stiftung"
Kärnten Stiftung will Kärnten in allen Bereichen voranbringen - Grüdung durch RWE, Hypo und Strabag - Startkapital: 4, 5 Mio. Euro
Klagenfurt (LPD) - Drei internationale Unternehmen haben sich zur
so genannten gemeinnützigen "Kärnten Stiftung" zusammengefunden, es
sind die Kelag-Partner RWE Plus AG, Hypo Alpe Adria Bank AG und
Bauholding Strabag AG. Heute wurde die "Kärnten Stiftung" von
Landeshauptmann Jörg Haider, den Stiftern Klaus Bussfeld,
Vorstandsmitglied von RWE Plus AG, Wolfgang Kulterer,
Vorstandssprecher der Hypo Alpe Adria Bank AG und Kurt Köfeler von
der Strabag sowie Rechtsanwalt Johann Quendler präsentiert.
Mit einem Startkapital von 4,5 Millionen Euro sollen verschiedene
Initiativen und Projekte in den Bereichen Wirtschaft, Soziales,
Kultur, Sport und Wissenschaft möglich gemacht und gefördert werden.
Die Kärnten Stiftung sei eine einmalige Sache, eine großartige
Initiative, sagte der Landeshauptmann und gab sich optimistisch, dass
sie auch sehr erfolgreich sein wird. Nun gehe es darum, möglichst
viele Mitstreiter, sogenannte Zustifter in die Stiftung zu bekommen.
Es gebe auch viele Signale von Interessenten, denen Kärnten ein
Anliegen ist und die mitmachen wollen.
Landeshauptmann Haider ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der
Kärnten Stiftung. Den Vorstand bilden drei Hypo-Bankangestellte.
Mit den Erträgnissen der Stiftungsgelder, die optimal veranlagt
werden sollen, könnten wichtige Vorhaben ausserhalb der öffentlichen
Möglichkeiten in und für Kärnten vorangetrieben werden, dankte Haider
den Stiftern.
Bussfeld und Kulterer sprachen davon, dass es eine
selbstverständliche Sache sei, sich für Kärnten und die Aufwertung
von Kärnten als Wirtschaftsstandort auch im grenzüberschreitenden
Zusammenhang einzusetzen. "Wir glauben an Kärnten und seine
Möglichkeiten im Alpen-Adria-Raum", sagte Bussfeld und sprach von
einer "vorgezogenen Bescherung". Es gebe viel mehr Potentiale im Land
und die sollten aktiviert werden, meinte Kulterer. Gerade auch im
Bereich der Wissenschaften könnten wichtige Impulse durch die
Stiftung gesetzt werden. Strabag-Sprecher Köfeler drückte ebenfalls
seine Hoffnung aus, dass es viele weitere Mitstreiter bzw. Zustifter
geben möge.
Festgehalten wurde auch, dass die Stiftung, die für Unternehmen
wie Private offen ist, gemeinnützig tätig ist und alle Beteiligten
ehrenamtlich arbeiten. Alle, die mehr als 500.000 Euro einbringen,
sind auch im Aufsichtsrat vertreten und haben somit ein
Mitspracherecht. Alljährlich soll einmal eine Stiftungsgala als
gesellschaftlicher Höhepunkt und zusätzlicher Anreiz für weitere
Stifter gegeben werden, so Haider.
(Schluss)
Rückfragehinweis: Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at/index.html
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