Verkehrsmanagement (VEMA) für flexible Verkehrsbeschränkungen

Stadt Wien und ÖAMTC einig - bereits 2 umgesetzte Pilotprojekte in Wien

Wien (OTS) - "Flexible Verkehrsbeschränkungen sind absolut sinnvoll. Der Verkehr kann so effizienter bewältigt und unnötige Beschränkungen vermieden werden", ist der Leiter des Wiener Verkehrsmanagements (VEMA), DI Erich Hermann, von der MA 46 einer Meinung mit dem ÖAMTC.

VEMA- eines der zukunftsweisendsten Verkehrsprojekte

Ziel des im Aufbau befindlichen VEMA ist es, die Bedürfnisse aller VerkehrsteilnehmerInnen optimal zu bedienen und zu koordinieren. Die Informationen von Parkleitsystemen, Verkehrsleitsystemen, interaktiven Verkehrszeichen und Verkehrsvideokameras werden digital mit sämtlichen Verkehrsdaten verknüpft und im zentralen Datenpool in der Wiener Verkehrsleitzentrale gesammelt. Auch ein noch besseres und effizienteres Baustellenmanagement wird durch VEMA möglich. Individuelle und flexible Ampelsteuerungen sollen vor allem den Fußgeher-, Rad- und den Öffentlichen Verkehr beschleunigen beziehungsweise bevorrangen. Ein besonderer Schwerpunkt von VEMA liegt auch in der Verkehrsinformation, -kommunikation und -beratung.

Flexible Verkehrsbeschränkungen - bereits zwei erfolgreiche Pilotprojekte

In der Grinzinger Straße existiert bereits eine flexible Tempo 30-Beschränkung, die sogar minutengenau gesteuert werden kann. Auch am Wochenende und an Feiertagen wird die Beschränkung geschaltet. Damit im Falle einer Geschwindigkeitsübertretung die angezeigte Beschränkung nachgewiesen werden kann, ist die LED-Tafel direkt mit der Verkehrsleitzentrale verbunden. In der Endresstraße im 23.Bezirk wurde eine flexible LED-Warntafel "Achtung Kinder" vor einer Schule installiert. Diese kann ebenfalls minutengenau gesteuert werden -etwa zwischen 7.30 Uhr und 8.05 Uhr, in den Ferienzeiten leuchtet sie nicht.

"Einziges Problem bei den flexiblen Verkehrsbeschränkungen sind die relativ hohen Kosten, die außer bei Hauptstraßen B vom jeweiligen Bezirk aufzubringen sind. Daher sind die LED-Verkehrszeichen leider noch nicht mehr verbreitet. Die technischen Voraussetzungen sind aber vorhanden und wir sind für jeden sinnvollen Einsatz der flexiblen Tafeln offen", stellt Hermann abschließend fest. (Schluss) hei

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