"Technikum Wiener Neustadt" wurde eröffnet

Gabmann: Neue Wege in der Technologie

St.Pölten (NLK) - Landesrat Ernest Gabmann, Wiener Neustadts Vizebürgermeister Holger Linhart, Doz. Dr. Erich Griesmayer von der FOTEC (Forschungs- und Technologietransfer GmbH), Prof. Dr. Walter Friesenbichler von der Montanuniversität Leoben und Dipl. Wirt.-Ing. (FH) Reinhard Gruber von der Firma Battenfeld Kunststoffmaschinen GesmbH haben heute in Wiener Neustadt mit der Unterzeichnung eines Vertrages, den Startschuss für das "Technikum Wiener Neustadt", ein Projekt der FOTEC bzw. Battenfeld, gegeben.

Das "Technikum Wiener Neustadt", ein Industrieforschungslabor, wird in Zusammenarbeit mit der Montanuniversität in Leoben, Institut für Kunststoffverarbeitung, und der örtlichen Fachhochschule mit finanzieller Unterstützung des Landes Niederösterreich bzw. der Stadt Wiener Neustadt betrieben und bietet der Wirtschaft einen unkomplizierten Zugang zu Forschung und Wissenschaft mit den Schwerpunkten Kunststoff und Engineering. Hier werden also wissenschaftliche Erkenntnisse in wirtschaftlich verwertbare Produkte umgesetzt. Auch wird die Infrastruktur des Technologiestandortes Wiener Neustadt massiv gestärkt. 1 Million Euro fließt binnen drei Jahren in dieses "Technikum". In naher Zukunft sollen außer Battenfeld noch andere Firmen einsteigen.

In einer Zeit der wirtschaftlichen Änderungen sei es umso wichtiger, dass nicht nur Firmen, sondern auch die öffentliche Hand die Bemühungen am Sektor der Technologie durch finanzielle Mitteln noch verstärkt, betonte Gabmann. Vor allem kleine und mittelständische Wirtschaftstreibende würden durch das jetzt gegründete "Technikum" Zugang zur Forschung und zur Technologie bekommen. Niederösterreich, so Gabmann, wolle dadurch etwas anbieten, was es vorher noch nie irgendwo gegeben hätte.

Das "Technikum" sei ein "Industrieforschungslabor erster Qualität", äußerte sich auch Linhart begeistert über diese Einrichtung. Er schilderte auch den Weg der "Civitas Nova" von einem Trümmerfeld über das Regionale Innovationszentrum, die Fachhochschule und den zwei Kplus-Zentren bis zur FOTEC, die der "Eckpfeiler" auch der Stadt bei den Bemühungen sei, dieses Areal noch besser zu gestalten.

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