ÖVP Wien: S 7-Takt entspricht nicht europäischem Standard

Finz und Gerstl fordern 15-Minuten-Takt

Wien (13.12.2002) - "Zweieinhalb Jahre lang wurde gebaut und das mit dem Ergebnis, dass die S 7, deren Betrieb am kommenden Sonntag wieder aufgenommen wird, weiterhin nur zwei Mal pro Stunde zum Flughafen fährt", kritisiert ÖVP Wien Landesparteiobmann, Dr. Alfred Finz. "Somit sind die 342 Mill. Euro, die in den Ausbau der S 7 Strecke investiert wurden, praktisch sinnlos. Vergleicht man die Bahnanschlüsse zu den Flughäfen in anderen europäischen Städten, dann steigt Wien schlecht aus", so Finz. "Denn neben den beiden S-Bahnen in Zürich, fährt nur noch der Malpensa-Express im Halbstunden-Takt." ****

"Die ÖVP Wien hat bereits am 13. Juni dieses Jahres auf einen raschen Abschluss des Verkehrsdienstvertrages gedrängt, um auf der S 7 eine Intervallverkürzung auf 15 Minuten zu erreichen", erinnert Verkehrssprecher GR Mag. Wolfgang Gerstl. "Da allerdings zwischen den ÖBB und der Stadt Wien kein anderslautender Vertrag abgeschlossen werden konnte, müssen sich Reisende und Pendler weiterhin mit einem 30-Minuten-Takt begnügen." Somit sei die Chance einer verbesserten Nutzung der S 7 für den Personenverkehr durch das fehlende Verhandlungsgeschick des zuständigen Verkehrsstadtrates Schicker vertan worden.

Weiterer Kritikpunkt des ÖVP Verkehrssprechers: "Während alles Geld in den Ausbau bis zum Flughafen gesteckt wird, blieb der größere Streckenteil bis Wolfsthal ausgespart, ebenso der Lückenschluss Berg-Kittsee-Bratislava zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Verkehrs." Auch die Verknüpfung der S 7 an andere Strecken etwa in Richtung Laxenburg, wodurch neue umsteigefreie Verbindungen zwischen dem Wiener Umland und dem Bahnhof Wien Mitte geschaffen hätten werden können, ist nicht passiert. "Das zeigt deutlich, wie wenig Bedeutung Verkehrsstadtrat Schicker dem Ausbau des Bahnverkehrs und damit den Bedürfnissen der Pendler zumisst", so Gerstl abschließend. (Schluss)

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