Niederwieser zu Forschungsplan: "Inhaltlich okay - wichtig wieweit sich Regierung daran hält"

Wien (SK) Als "inhaltlich durchaus okay", aber "etwas unrealistisch und naiv zu glauben, dass diese Pläne auch tatsächlich so realisiert werden", reagierte SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser auf den heute, Freitag veröffentlichten "Nationalen Forschungs- und Innovationsplan". Die zur Erreichung des gesteckten Ziels einer Forschungsquote von 2,5 Prozent genannten Forderungen nach mehr Geld und Personal seien gerechtfertigt. Es stelle sich angesichts der derzeitigen Budgetsituation jedoch die Frage, wie das unter einen Hut zu bringen sei, "wenn Gehrer und Reichhold nicht einmal das Budget für 2003 vorgelegt haben", so Niederwieser gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Der Vorschlag des Forschungsrats, wonach es Änderungen in der Förderlandschaft dahingehend geben solle, dass Förderprogramme nicht von einzelnen Ressorts sondern von Förderstellen abzuwickeln und zu vergeben seien, wird vom SPÖ-Wissenschaftssprecher ausdrücklich begrüßt. Niederwieser schlägt vor, dass Ministerien künftig nur mehr Forschungsprojekte vergeben sollen, wo unmittelbare Regierungsinteressen betroffen sind. Als "aktuelles Beispiel, welches in Österreich noch aussteht", nannte Niederwieser das "dringend notwendige Gutachten zu den GATS-Verhandlungen".

Abschließend betonte Niederwieser, die SPÖ werde auch künftig Druck machen, dass das Geld im Forschungssektor sinnvoll und nicht nach dem Gießkannenprinzip ausgegeben werde, um Technologie- und Innovation für den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken. (Schluss) hm/mm

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