Ingrid Korosec fordert gleiche Seniorenvergünstigungen der Wiener Linien ab 60 für Frauen und Männer

VP-Korosec für Gleichberechtigung für Männer

Die Seniorensprecherin der Wiener Volkspartei Ingrid KOROSEC forderte heute die einheitliche Altersgrenze von 60 Jahren für Seniorenermäßigungen bei den Wiener Linien. "Das bedeutet", so Korosec, "dass die Altersgrenze für Männer von 65 auf 60 Jahren herabgesetzt werden muß." Derzeit könnten Frauen ab 60 und Männer erst ab 65 die Seniorentarife der Wiener Linien mit ermäßigten Preisen in Anspruch nehmen. Diese unterschiedlichen Altersgrenzen werden vielfach als problematisch empfunden, so Korosec. Etwa 45.000 Männer sind von der derzeitigen Regelung in Wien betroffen.

Es sei gegen jedes Verständnis von "gender mainstreaming", wenn die Gleichstellung etwa bei Altersermäßigungen noch nicht in die Praxis umgesetzt sei, so Korosec. Sie erinnerte daran, daß der "Wiener Seniorenbeirat" sich schon vor Jahren nach umfangreichen Erhebungen im Bereich des Magistrates der Stadt Wien und nach eingehender Diskussion auf die Sinnhaftigkeit eines einheitlichen Seniorenbegriffes mit 60 Jahren festgelegt habe.
Inzwischen gibt es auch ein Bundesseniorengesetz, in dem Frauen ab 55 und Männer ab 60 als Senior definiert werden. In den meisten Bundesländern gibt es ein Landesseniorengesetz. In keinem dieser Gesetze wird der Seniorenbegriff mit mehr als 60 Jahren definiert. Wien hat bislang kein Landesseniorengesetz. Die ÖVP Wien hat unter Federführung von Ingrid Korosec bereits im Frühjahr den Entwurf eines Landesseniorengesetzes vorgelegt.

Korosec abschließend: "Eine für Frauen und Männer einheitliche Altersgrenze als Voraussetzung für Ermäßigungen für Leistungen im Bereich der Stadt Wien wirkt der Diskriminierung der einen oder anderen Personengruppe entgegen und würde Klarheit bei den betroffenen Menschen schaffen." Übrigens gilt der Seniorenbegriff mit 60 Jahren schon jetzt bei Eintrittsermäßigungen bei den Bädern der Stadt Wien. (Schluss)

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