SPINDELEGGER PRÄSENTIERTE DREI NEUE STARKE ÖVP-FRAUEN MIT WIRTSCHAFTSERFAHRUNG UND SOZIALKOMPETENZ

Rund 30 Prozent der insgesamt 79 ÖVP-Abgeordneten sind Frauen

Wien, 13. Dezember 2002 (ÖVP-PK) Unter dem Motto "Starke Frauen mit Wirtschaftserfahrung und Sozialkompetenz" präsentierte heute, Freitag, ÖVP-Klubobmann-Stellvertreter Dr. Michael Spindelegger in einer Pressekonferenz im ÖVP-Klub drei neue weibliche Abgeordnete, die alle "aus einem interessanten Netzwerk" kommen. Bereits am Montag dieser Woche wurden vier neue ÖVP-Abgeordnete vorgestellt. Fast die Hälfte der insgesamt 79 Mandatare der ÖVP sind neue Gesichter. Nach der Regierungsbildung werden noch einige dazukommen, so Spindelegger. Der Frauenanteil beträgt nunmehr fast 30 Prozent. Von 79 Abgeordneten sind 27 Angestellte (34,2 Prozent), 19 stammen aus dem Öffentlichen Dienst (24 Prozent), 16 sind selbständig (20,3 Prozent), 15 sind Landwirte (18,9 Prozent) und zwei Studenten (2,5 Prozent). ****

Von Journalisten auf Koalitionsverhandlungen angesprochen betonte Spindelegger, dass die ÖVP sich freue, mit allen in substantielle Gespräche einzutreten. Dazu müssten die Parteien aber auch bereit sein. Mit der FPÖ habe man bereits einen Schritt "in die Tiefe" getan. Auch von der SPÖ erwarte man, dass dies möglich sei. Dasselbe gelte für die Grünen. "Die Parteien müssen auch von sich aus klare Entscheidungen treffen, inwieweit sie sich mit uns in substantielle Gespräche einlassen", so der stv. Klubobmann.

SCHEUCHER-PICHLER: "LAUTE STIMME DER KÄRNTNER/-INNEN"

Die neue Kärntner ÖVP-Abgeordnete Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler, selbständige Unternehmerin und Psychotherapeutin sowie Mutter zweier erwachsener Kinder, sieht sich als "laute Stimme der Kärntnerinnen und Kärntner". Sie will sich vor allem für "Soziales und Wirtschaft" stark machen. Zu ihren Anliegen zählt vor allem die Anpassung der Kinderbetreuung an neue Formen der Arbeit. Ihr sei immer wichtig gewesen, den Brückenschlag zwischen Wirtschaft und Sozialem zu schaffen, so Scheucher-Pichler, die gestern im Kärntner Landtag ihr Mandat zurücklegte.

"Es ist wichtig, soziales Denken und Gewissen in die Wirtschaft und wirtschaftliches Know-How in den Sozialbereich zu bringen", so Scheucher-Pichler, die auch Präsidentin des Hilfswerkes ist. Die Forderungen des Hilfswerks will sie auch in ihre Tätigkeit für die ÖVP einbringen. So sei es ihr Anliegen, den Pflegebereich auszubauen und ein einheitliches Berufsbild für Pflegeberufe auszuarbeiten. Auch im Bereich der medizinischen Hauskrankenpflege ortet Scheucher-Pichler noch viel Handlungsbedarf. "Persönlich am Herzen" liege ihr die Hospizarbeit. Die Einzelhandelsunternehmerin will sich unter anderem für Klein- und Mittelbetriebe, Bürokratieabbau, Verwaltungsreformen und Steuervereinfachungen einsetzen. (Fortsetzung)

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