Reichhold: Haberzettel wurde vom Gewerkschafter zum "Bremser" bei den ÖBB

Reichhold: Haberzettl wurde vom Gewerkschafter zum ‚Bremser’ bei den ÖBB

Utl: ÖBB braucht ‚Glasnost’ und ‚Perestroika’

Wien (OTS) "Wilhelm Haberzettl hat nach wie vor nicht erkannt, dass mit 15.
März des kommenden Jahres durch die EU-Liberalisierung die ÖBB im Wettbewerb stehen wird. In den letzten zehn Jahren hat die Gewerkschaft jede Reform erfolgreich verhindert. Damit muss Schluss sein, wenn das Unternehmen auf dem internationalen Markt eine Chance haben soll", kommentierte Verkehrsminister Mathias Reichhold heute die Streikdrohungen des Chefs der Eisenbahnergewerkschaft.
"Während in Deutschland die rot-grüne Koalition bereits Privatisierungspläne wälzt und die deutsche Bahn binnen der nächsten zwei Jahre an die Börse bringen will, verteidigt Haberzettl nach wie vor die unbeweglichen Strukturen der ÖBB wie in Zeiten des kommunistischen Systems in Russland", meinte Reichhold.
‚Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben’, zitierte Reichhold die Worte des Reformators Michael Gorbatschow, der höchstpersönlich schon einmal als Werbeträger für die ÖBB fungierte und damals Transparenz und Reformbereitschaft symbolisierte. "Die Strafe würde letztlich aber die Kunden und Mitarbeiter der Bahn treffen – dies gilt es zu verhindern. Ich werde als zuständiger Minister nicht locker lassen, aus den ÖBB ein modernes, transparentes und kostenorientiertes Unternehmen zu machen", so Reichhold. Schluss

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