Tourismus-Architektur-Staatspreise 2002 gehen nach Tirol

Preisverleihung in Graz - Schenner: 45 Einreichungen zeigen von großem Interesse an qualitätsvoller Architektur

Graz/Wien (PWK911) - ACHTUNG!!!! S P E R R F R I S T 19:30 UHR
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Das Hotel Anton in St. Anton am Arlberg und die Bergisel Sprungschanze in Innsbruck sind die Gewinner des Architektur-Staatspreises 2002 mit Schwerpunkt "Tourismus und Freizeit". Sechs weitere ausgezeichnete Projekte erhalten Anerkennungsurkunden. Die Verleihung der Preise und Auszeichnungen nahm Tourismus-Staatssekretärin Marès Rossmann Freitag Abend in der Aula der Technischen Universität in Graz vor.

Der auf Initiative der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich 1994 geschaffene Staatspreis wurde heuer erstmals um den Freizeitbereich erweitert. Entsprechend der Proklamation des Jahres 2002 durch die UNO zum "Jahr der Berge" wurde neben dem Staatspreis für die allgemeine Kategorie ein zusätzlicher Staatspreis für "Bauwerke des Tourismus im alpinen Raum" verliehen.

Wie der Obmann der Bundessparte, Komm.Rat Johann Schenner, anlässlich der Vorstellung der nominierten Projekte hervorhob, dokumentiere die hohe Zahl von 45 Einreichungen das große Interesse der Gastronomen, Hoteliers und Bauherren in der Freizeitwirtschaft an einer zeitgemäßen und guten Architektur. Stärker als bisher wurde dem Gedanken der Nachhaltigkeit Rechnung getragen. Neben den rein architektonischen wurden auch die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekte berücksichtigt.

"Auch diesmal haben sich viele Klein- und Mittelbetriebe beteiligt, die dadurch kulturelle Akzente in ihrem Bereich setzen können. Neben einer gelungenen Integration in das Landschafts- und Ortsbild bietet qualitativ hochwertige Architektur auch die Möglichkeit, sich vom Mitbewerber abzuheben. Dies kann zu einem Wettbewerbsvorteil und zur Gewinnung neuer Gästeschichten führen. Besonders gilt dies für jüngere Gäste, die bei entsprechender Identifikation mit dem Baustil zu Stammgästen werden", ist Schenner überzeugt.

Der Erfolg Österreichs als führendes Tourismusland hänge nicht zuletzt von seinem umfangreichen Kulturangebot ab. Gute zeitgenössische Architektur sei ein wichtiger Teil davon. "Die Bedeutung des Staatspreises liegt darin, dass er jedenfalls bei vielen Tourismusunternehmern bereits zu einer vermehrten Auseinandersetzung mit Qualitätsarchitektur geführt hat. Die heutigen Preise sind ein wichtiger Beitrag, diesen erfolgreich eingeschlagenen Weg fortzusetzen", sagte Schenner.

Die sechs Anerkennungsurkunden gehen an "Arlberg.well.com" (St. Anton am Arlberg), Naturhotel Chesa Valisa (Hirschegg, Vbg), Café Bar Restaurant Dengg (Innsbruck), Entertainment Center Gasometer (1030 Wien), Naturbad Amstetten und Vinothek/Restaurant "solo vino, solo pasta" (Innsbruck). (hp)

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