KUKACKA:UNVERSTÄNDNIS GEGENÜBER FISCHERS UND MÖLLERS ÄUSSERUNGEN ZUR HALTUNG ÖSTERREICHS IN TRANSITFRAGE

Wien, 11. Dezember 2002 (ÖVP-PK) Schwer enttäuscht zeigte sich ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Mag. Helmut Kukacka über die unverständliche Haltung des deutschen Außenministers und Paradegrünen Joschka Fischer, der bei der gestrigen Außenministerkonferenz offensichtlich LKW-Transitinteressen über eine ökologisch vertretbare Lösung des Alpentransits durch Österreich gestellt hat. Der weitgehend geschlossene Widerstand der EU mache es umso notwendiger, dass auch die Oppositionsparteien Bundeskanzler Schüssel in seiner Position, den Beschluss des EU-Gipfels von Laeken auf Punkt und Beistrich umzusetzen, unterstützen, so Kukacka heute, Dienstag. ****

Betroffen zeigte sich Kukacka über die jüngste Reaktion des dänischen Außenministers und amtierenden Ratsvorsitzenden Möller. Es entspreche nicht dem "Geiste der EU", dass sich ein Ratsvorsitzender über berechtigte Anliegen eines Mitgliedslandes vor Journalisten mokiere.

Gerade wegen Fischers Umfaller in Brüssel fordert Kukacka die Grünen, aber auch die Sozialdemokraten erneut auf, bei ihren europäischen Partnern und EU-Schwesterparteien mehr europäische und ökologische Solidarität für das Alpen-Transitproblem einzufordern, schloss Kukacka.
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