Ortstafeln kein Thema bei Koalitionsverhandlungen

Kein Handlungsbedarf in Kärnten

Klagenfurt, 2002-12-11 (fpd) Der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz erklärte, dass die heutigen Aussagen des VfGH-Präsidenten Karl Korinek indirekt die Linie der Freiheitlichen bestätigen.

Es gebe absolut keinen Handlungsbedarf im Zusammenhang mit der Forderung der Slowenen nach zusätzlichen zweisprachigen Ortstafeln. Diese Causa werde auch mit Sicherheit kein Thema der Koalitionsverhandlungen darstellen. "Die Slowenenvertreter haben das großzügige Angebot, das ihnen von Seiten des Bundeskanzlers und der drei Landtagsparteien unterbreitet wurde, vom Tisch gewischt und sind damit selbst verantwortlich, dass es zu keiner konstruktiven Lösung gekommen ist. Das Weiterzündeln durch neue Beschwerden werde der Volksgruppe auf den Kopf fallen. Die Slowenenfunktionäre müssen erkennen, dass das Säen von Zwietracht auch in ihrer eigenen Volksgruppe nicht gewünscht ist. Das jetzige Verhalten der Slowenenfunktionäre mache weitere Gespräche unmöglich", stellte heute Landesparteiobmann Martin Strutz fest.

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