Kronberger: "Beharren auf nachhaltige Transitlösung beim EU-Gipfel"

Keine Diskriminierung durch Herausnahme der Transitstrecke Hörbranz

Wien, 2002-12-11 (fpd) - "Ein Beharren auf eine nachhaltige österreichische Transitlösung beim EU-Gipfel in Kopenhagen", forderte heute der freiheitliche EU-Parlamentarier und Transitstellungnahme-Verfasser Hans Kronberger. ****

Kronberger: "Die Vorschläge der dänischen Ratspräsidentschaft die Transitstrecke Hörbranz von einer künftigen Regelung auszunehmen sowie für die Euro4-LKW keine Ökopunkte anzuwenden, sind inakzeptabel"

"Die bestehende Ökopunkte-Regelung, die bis jetzt nicht erfüllt wurde, ist einzuhalten. Die Ausnahme eines österreichischen Gebietes von einer künftigen Transit-Regelung ist diskriminierend, darüber hinaus würde sich die Handhabung der Transitnachfolgeregelung noch mehr verkomplizieren, wenn diese für bestimmte LKWs keine Anwendung finden soll. Eine wirtschaftliche Umsetzung wäre dann wohl kaum mehr möglich", kritisierte Kronberger.

Den grünen Umweltminister Jürgen Trittin, der meinte die Hörbranz-Strecke sei ohnehin zum größten Teil untertunnelt ladet Hans Kronberger zu einer Vor-Ort-Besichtigung ein, um die Belastungen der vom Transitlärm geplagten Bevölkerung selbst zu studieren.

Kronberger weiter: "Das Europäische Parlament hat im Rahmen des Mitentscheidungsverfahren noch ein Wörtchen mitzureden, entscheidend wird aber das Ergebnis des EU-Rates von Kopenhagen sein. Ich appelliere daher an den Bundeskanzler auf eine nachhaltige Transitlösung zu bestehen." (Schluß)

Rückfragehinweis: FPD

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