Eder zu Transit: Jede Aufweichung geht zu Lasten der Bevölkerung

Wien (SK) "Alle Angebote, die von Kanzler Schüssel nun in der Frage des Transits gemacht werden, sind aus Verlegenheit entstanden, weil er ein wirkungsvolles Lobbying bei den EU-Partnern verabsäumt hat, um Verständnis für die österreichischen Anliegen zu erreichen", sagte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder zur Aussage Schüssels, die Vereinbarung vom EU-Gipfel in Laeken umsetzen zu wollen. Das würde bedeuten, dass die Mengenbeschränkung bei den Lkw-Transitfahrten fallen würde, was wiederum für die österreichische Bevölkerung inakzeptabel sei, so Eder Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Österreich stecke nun nach den Versäumnissen der Schüssel-Regierung in einer prekären Situation, die zu Kompromissen führen könne, die bei entsprechendem Lobbying nicht notwendig gewesen wären. "Alles, was jetzt bei einer Transitlösung aufgeweicht wird, geht zu Lasten der österreichischen Bevölkerung", unterstrich Eder. Der SPÖ-Verkehrssprecher bekräftigte die Forderung, auf Obergrenzen im Transit auf keinen Fall zu verzichten, da sonst eine Verdoppelung der Fahrten durch Österreich droht. (Schluss) ns

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