Onodi: Umfangreicher Versorgungsauftrag des Krankenhauses Amstetten

Nach der Kostenaufstockung erhöhen sich die Kosten für den dritten Bauabschnitt um 20.852.655,65 Euro auf 89.110.000 Euro

St. Pölten (SPI) - Im Zuge des Bauvorhabens am Krankenhaus Amstetten haben sich Änderungen des vorgegebenen medizinischen Versorgungsauftrages, der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie massive technologische Fortschritte vor allem im Bereich der medizinischen EDV und der Medizintechnik als auch im Bereich der allgemeinen und krankenhausspezifischen Kommunikationstechnologien ergeben. Diese machen eine Aufstockung der geplanten Kosten erforderlich. "Für den dritten Bauabschnitt Gesamtausbau inklusive Akutneurologie mit MR-Anlage (Magnetresonanz) haben sich die Kosten um 20.852.655,65 Euro erhöht. Bei einem Umbau ist es überaus wichtig zukunftsweisend zu denken und zu planen. Zeigt sich im Verlauf der Arbeiten, dass sich die Anforderungen geändert haben, dann ist es unablässig, die weiteren Maßnahmen daran anzupassen. Dies ist uns mit dieser Erweiterung gelungen", so NÖ Gesundheitsreferentin, LHStv. Heidemaria Onodi.****

Die erforderliche Erhöhung der Gesamtkosten resultieren aus der Einbeziehung der Akut-Neurologie inklusive Stroke Unit und MR-Anlage, den Funktionen Labormedizin und pathologisches Labor, dem Zu- und Umbau des bestehenden Chirurgiegebäudes und Zusatzmaßnahmen. Das Chirurgiegebäude wird nach dem Umbau den Bereichen Kinderheilkunde, Untersuchung/ Behandlung und Pflege, Notfallversorgung, Aufnahmestation, Tagesklinik, Labormedizin und pathologisches Labor beherbergen. "Die NÖ Landesregierung hat den 60-prozentigen Landesbeitrag für die aufgestockten Gesamtkosten von 89.110.000 Euro des dritten Bauabschnittes zugesichert", so Onodi.

"Die Labormedizin benötigte ein neues Institut und im pathologischen Labor wurde aus hygienischen und kapazitiven Gründen eine Erweiterung notwendig. Von vier vorgeschlagenen Varianten wählten die Experten die beste aus, die nun umgesetzt wird. Gerade diese Bereiche sind für Diagnostik und darauf folgend für die beste Therapie von hoher Bedeutung. Mit den nun abgeänderten Baumaßnahmen entstehen Funktionseinheiten, die auch in Zukunft den veränderten Anforderungen gerecht werden", begrüßt LHStv. Onodi die nun geplanten Erweiterungen.

Gerade der geplanten Neurologieabteilung mit einem Schwerpunkt auf der Behandlung von Schlaganfallpatienten misst die NÖ Sozialdemokratin hohe Bedeutung zu: "Folgeschäden können bei zeitgerechter und auf dem neuesten Stand der medizinischen Forschung basierender Therapien so gering als möglich gehalten werden. Auch die in der Akutphase hohe Sterblichkeit kann wesentlich gesenkt werden. Mit den nun entstehenden überwachungsintensiven Betten inklusive der vier Stroke Unit-Betten kann in Verbindung mit der benachbarten Intensivstation eine schnelle und zielgerichtete Therapie einsetzen." (Schluss) fa

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