Güterverkehr im Ost-West-Transit: Donaugüterschifffahrt "schluckt" 180.000 LKW

Korrektur zu OTS0082 vom 9.12.2002

Linz (OTS) - Der Titel der Meldung muss wie folgt richtig lauten:

Güterverkehr im Ost-West-Transit: Donaugüterschifffahrt "schluckt" 180.000 LKW (nicht: 180 Lkw)

KORRIGIERTE WIEDERHOLUNG

Güterverkehr im Ost-West-Transit: Donaugüterschifffahrt "schluckt" 180.000 LKW =

Linz (OTS) - Zur Bewältigung des rasch zunehmenden Transitvolumens in der Ost-West - Relation und zurück wurde die Donauschiffahrt bisher unter ihrem Wert gehandelt, stellte heute der AR-Vorsitzende der Ennshafengesellschaft(EHG) Bundesrat Gottfried Kneifel, fest. Derzeit - 2001 - werden auf der österreichischen Donau jährlich rund 11,6 Millionen Tonnen Güter befördert, davon 3,6 Millionen Tonnen im österreichquerenden Transit. Das entspricht einer Transportleistung von 180.000 LKW - Zügen, die durch den Schifffsverkehr von den überlasteten Autobahnen und Bahnlinien auf die umweltfreundliche Wasserstrasse verlagert werden.

Der grenzüberschreitende Empfangsgüterverkehr nach Österreich z. B. Erztransporte in die Voest betrug 5,6 Millionen Tonnen, der Güterversand mit Schiff ins Ausland 1,3 Mio. Tonnen.

Ein großer Teil des rasch zunehmenden Gütertransportes in der Ost-West-Relation könnte problemlos aus die Donau-Achse verlagert werden - sagte Kneifel: "Die Schleusen auf der Österreichischen Donau sind noch stark aufnahmefähig, derzeit sind sie nur zu rund 20 Prozent ausgelastet!" Die bevorstehende Einführung des LKW-Roadpricing und die EU-Erweiterung werden zusätzliche Industriebetriebe und Transporteure veranlassen, ihre Frachten insbesondere aus dem Wiener und Linzer Wirtschaftsräumen auf die Güterschifffs-Relation Donau -Main-Rhein zu verlagern".

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