Kronberger: Quereinsteiger in die Zange nehmen

Wien, 2002-12-10 (fpd) - "Die Parteien sollten ihre Quereinsteiger, mit denen sie auf Stimmenfang gehen, zur Annahme der Mandate verpflichten", fordert der EU-Parlamentarier und selbst einst Quereinsteiger Hans Kronberger. ****

"Es ist eine schwere Täuschung des Wählers, der möglicherweise eine Person wählt, die dann ihr Mandat gar nicht ausübt. Dies könnte zu einer Art Unkultur führen, bei der Promis mit dem Schielen auf einen Ministerposten in den Wahlkampf ziehen, aber bei Nichterreichen der Wahlziele das besser dotierte Salär eines Beamten der schlechter bezahlten Knochenarbeit im Parlament vorziehen", gibt Hans Kronberger zu bedenken.
"Jene Wähler, die die SPÖ wegen Spitzenkandidat Wolfgang Petritsch gewählt haben, müssen schon zwei Wochen nach der Wahl erkennen, daß sie an der Nase herumgeführt wurden".

"Grundsätzlich ist es zu befürworten, daß die Politik mit attraktiven Quereinsteigern angereichert wird. Ein Foppen der Wähler ist jedoch strikt abzulehnen", fordert Hans Kronberger abschließend. (Schluß).

Rückfragen & Kontakt:

Büro MEP Hans Kronberger
01 40110 5891
e-mail: hans. kronberger@fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0004