Rauch-Kallat: ÖVP-Frauen lassen Taten für Frauenrechte sprechen

Miss Austria beispielgebend für Courage

Wien, 10. Dezember 2002 (ÖVP-PK) "Wir ÖVP-Frauen haben uns durch mehrere Initiativen an die Spitze jener gesetzt, die sich für die Rechte der Frauen einsetzen. Wir predigen nicht nur Worte, sondern lassen auch Taten sprechen", sagte am heutigen Tag der Menschenrechte ÖVP-Frauenchefin und Generalsekretärin Abg. z. NR Maria Rauch-Kallat. Am Beginn des 21. Jahrhunderts seien es noch immer vor allem die Frauen und die Kinder, "die unter Katastrophen, Konflikten, Krieg und Terror am meisten zu leiden haben". ****

"Wir müssen uns dafür einsetzen, den Frauen, die in weiten Teilen der Welt noch immer drastisch benachteiligt sind, die Grundvoraussetzungen für menschliche Sicherheit und ein selbstbestimmtes Leben zukommen zu lassen. Vor allem muss man den Frauen ein wirkliches Recht auf Bildung einräumen, damit sie sich persönlich entfalten und an den für sie wesentlichen gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen mitwirken können", so die ÖVP-Frauensprecherin.

In Afghanistan habe die internationale Staatengemeinschaft etwa zu lange weggesehen. "Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner hat bereits im Jahr 1996, also unmittelbar nach der Machtübernahme der Taliban in Kabul, auch international auf die dortigen Benachteiligungen von Frauen hingewiesen. In der Folge haben sich die ÖVP-Frauen für die Beteiligung der Frauen am Wiederaufbau und in der afghanischen Regierung eingesetzt", so Rauch-Kallat.

Mit ihrer Initiative "Frauen für Frauen" wolle die ÖVP-Frauenbewegung einen Beitrag dazu leisten, afghanischen Frauen zu ihren Grundrechten auf Arbeit und Bildung zu verhelfen. "Wir setzen uns ein, dass Schulen und Ausbildungsplätze gebaut und auch langfristig erhalten werden können", so die ÖVP-Generalsekretärin.

Beispielgebend sei auch die amtierende Miss Austria, Celine Roschek, die nicht an der heurigen Miss World-Wahl teilgenommen habe. Der Schönheitswettbewerb mit 92 Teilnehmerinnen musste eilig nach London verlegt werden, nachdem die ursprünglich in Nigeria geplante Veranstaltung in dem westafrikanischen Land zu blutigen Ausschreitungen zwischen Moslems und Christen mit mehr als 200 Toten geführt habe. "Mit ihrem Protest setzte Celine Roschek ein Zeichen, dass wir uns die Diskriminierung von Frauen und die Unterdrückung ihrer Rechte nicht gefallen lassen dürfen. Daher unterstützen die ÖVP-Frauen ihre Entscheidung und die dadurch ausgedrückte Courage in jeder Hinsicht", schloss die ÖVP-Frauensprecherin.

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