ÖAMTC plädiert für Verbesserungen bei Maut und Vignette

Unter dem Motto "Schön wär's, wenn ... " präsentiert der Club Lösungsansätze zu aufgezeigten Missständen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Schön wär's, wenn die rund 200.000 Besitzer von Wechselkennzeichen in Österreich nicht mehr für jedes ihrer Fahrzeuge eine eigene Vignette kaufen müssten. Schließlich kann ohnehin nur mit jeweils einem Fahrzeug eine vignettenpflichtige Straße befahren werden. "Schön wär's auch, wenn Autos, die nur im innerstädtischen Bereich unterwegs sind, dies vignettenfrei tun dürften", sagt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau auf die Problematik der vignettenpflichtigen Wiener Nordbrücke anspielend.

In Zuge der teilweise skurrilen gesetzlichen Mautbestimmungen appelliert Brugger-Brandau an den Gesetzgeber: Bei Wohnmobilen über 3,5 Tonnen kommt es derzeit schon zu unterschiedlichen Einstufungen in verschiedene Fahrzeugkategorien, je nachdem, ob Vignettenpflicht oder Streckenmaut anfällt. Noch krasser wird die unterschiedliche Behandlung der Fahrzeuge bei Einführung der Lkw-Maut. In den drei verschiedenen Mautsystemen werden Besitzer von schweren Wohnmobilen unterschiedlich eingestuft.

In Bezug auf die Vignettenpflicht wurden Wohnmobile schon immer und unabhängig von ihrem Gewicht so behandelt als hätten sie nicht mehr als 3,5 Tonnen höchst-zulässiges Gesamtgewicht. Eine solche Regelung wünscht sich ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau auch bei den Streckenmauten und bei der kommenden Lkw-Maut. Ansonsten ist nicht nur von Seiten des ÖAMTC sondern auch von den ausländischen Gästen enormer Widerstand zu erwarten.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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