Schwarzböck: Bei Tierschutz gleiche Position wie vor Wahl

Tierschutz braucht effiziente Drehscheibe auf Bundesebene

Wien (AIZ) - Hinsichtlich der Umsetzung des geplanten Bundestierschutzgesetzes vertritt die Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern den gleichen Standpunkt wie vor den Nationalratswahlen. "Wir haben unsere Sicht der Dinge zu diesem überaus wichtigen Thema natürlich auch jetzt nach der Wahl in keiner Weise verändert. Wir brauchen eine effiziente Drehscheibe für Tierschutzangelegenheiten auf Bundesebene, um die großen Herausforderungen im Zuge der Erweiterung bewältigen zu können", unterstreicht Rudolf Schwarzböck, Vorsitzender der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern.

Die Schaffung und Einhaltung EU-weit einheitlicher, gemeinsamer Standards im Bereich der Lebensmittelsicherheit und Tierhaltung erfordere eben auch innerhalb Österreichs eine einheitliche Regelung in Sachen Tierschutz, um angesichts der bevorstehenden Erweiterung eine Benachteiligung der heimischen Bauern zu verhindern. Schwarzböck: "Wir sind bereit, im Rahmen der Diskussion über eine neue Tierschutzgesetzgebung konstruktiv mitzuarbeiten und fachliche Beiträge einzubringen. Für uns steht aber fest, dass mit den neuen Regelungen für den Bereich Tierhaltung jedenfalls auch ausreichende Vorlaufzeiten und entsprechende Unterstützungen für etwaige zusätzliche Investitionen einhergehen müssen. Denn nur dadurch wird sichergestellt, dass einerseits die jetzt schon europaweit vorbildlichen Standards rasch umgesetzt werden können und auf der anderen Seite unsere bäuerlichen Betriebe ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht verlieren."
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